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Es hat länger gedauert, als ich Anfangs gedacht hatte. Nachdem ich “Die Straße” von Cormac McCarthy gelesen hatte, war mein Plan mir “The Road” mit Viggo Mortensen schnellstmöglich anzugucken und eine entsprechende Filmkritik zu schreiben. Gut 2 Jahre hat es nun gedauert…
Das Buch konnte ich mittlerweile mehr als sacken lassen und meine Erwartungen an den Film haben sich in der Zwischenzeit durchaus wieder neutralisiert.

The Road” ist nach “All the pretty horses” und “No Country for Old Men” die dritte große Verfilmung eines McCarthy Romans und das seine Geschichten immer etwas ganz besonderes sind, ist jedem klar, der einen seiner Romane gelesen hat.

Der dunkle Turm” ist die Geschichte des Revolverhelden Roland Deschain, der auf der Jagd nach seinem Erzfeind von einem Abenteuer in das nächste stolpert, wobei jedes ihn näher an den sagenumwobenen Dunklen Turm bringt.

Doch dies ist keine Revolverhelden- Geschichte wie man sie bisher kennt. “Der dunkle Turm” spielt in einer Fantasiewelt, in der mysteriöse Züge tödliche Rätsel aufgeben, Riesenkrabben Menschen bedrohen, Sprünge in Parallelwelten möglich sind und der Autor selbst eine Rolle spielt.

Die Straße

Die Straße


Da das Buch “No country for old men” damals nur in englisch verfügbar war, hatte ich mich spontan umentschieden und stattdessen “Die Straße” von Cormac McCarthy gekauft. Damals noch ohne zu wissen, dass schon bald der Verfilmung dieses Endzeitromans in den Kinos laufen wird.

Wie sich im Nachhinein gezeigt, war die Entscheidung genau richtig. “Die Straße” ist die Geschichte eines Vaters und seines Sohnes, die zu Fuß durch ein von Menschenhand zerstörtes Amerika reisen, um die Küste zu erreichen – den letzten Flecken Hoffnung.
Die epische Zukunftsvision zeigt Viggo Mortensen in einer seiner bisher besten Rollen! An der Seite von Robert Duvall, Guy Pearce und Charlize Theron führt Mortensen gekonnt durch die sehr düstere Handlung des Films.

A History of Violence”, ein Titel, der möglicherweise bei vielen falsche Assoziationen weckt. Anders als bei “Der blutige Pfad Gottes”, der absolut hält was der Titel verspricht, steht bei diesem Thriller bei weitem nicht die im Titel erwähnte Gewalt im Vordergrund, viel mehr handelt es sich bei “A History of Violence“ um einen richtig spannenden Thriller. Trotzdem sei an dieser Stelle erwähnt, dass zarte Gemüter besser einen Bogen um diesen Film machen.