‚Sucker Punch‘ Filmkritik (Blu-ray)


Sucker Punch Filmszene
Sucker Punch Filmszene

Zack Snyder hat Filmfans bereits ein paar sehr schöne Filmperlen geschenkt. Mit „300“ und „Watchmen“ prägte er bereits seinen ganz eigenen Stil. Mit dem Zombie-Horror-Film „Dawn of the Dead“, seinem ersten Kinofilm, und „Die Legende der Wächter“, zeigt er, dass er sich nicht so leicht in eine Schublade stecken lässt. Nun kam mit „Sucker Punch“ sein fünfter Film in die Kinos und ist mittlerweile auch auf DVD und Blu-ray erhältlich.
Für Fans ein weiterer Meilenstein, für die breite Masse aber eher eine Enttäuschung.

Auch ich hatte nun die Möglichkeit mir „Sucker Punch“ vor dem offiziellen Verkaufsstart auf Blu-ray anzusehen und möchte euch an dieser stelle meine Kritik zum Film, der mit einer recht ungewöhnlichen Story und einer noch ungewöhnlicheren Erzählweise daherkommt, nicht vorenthalten.

Baby Doll wird von ihrem Vater in eine Nervenheilanstalt zwangseingewiesen, weil diese sich nach dem Tod ihrer Mutter gegen den bösartigen Vater zur Wehr gesetzt hat.
Um mit den Qualen der Anstalt zurecht zu kommen entflieht Baby Doll in eine Fantasiewelt. Hier plant sie, zusammen mit weiteren Leidensgenossinnen, die Flucht aus der Anstalt. Damit dies gelingt benötigen sie 5 Gegenstände die von Monstern, Zombies und Drachen bewacht werden. Der Kampf auf Leben und Tod und für die Freiheit beginnt und wird auch seine Opfer fordern.

Deutscher Trailer zu „Sucker Punch“
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Lm–kMXMMYM&feature=youtu.be[/youtube]

Etwas gewöhungsbedürftig sind die verschiedenen Welten die Snyder in „Sucker Punch„, fast schon „Inception“-artig verwendet.
Der Zuschauer wird in drei absolut unterschiedliche Welten entführt und seien es feuerspeiende Drachen, Nazi-Zombies, Kampfroboter oder überdimensionale Monster mit noch größeren Waffen, der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Während die erste, reale Welt immer weniger Anteile im Laufe des Films erhält, dominieren die zwei Fanstasiewelten, die sich Emily Browning alias Baby Doll als Zufluchtsort erschaffen hat. Für mich persönlich hätte eine Erzählung in der 1. Fantasiewelt vollkommen ausgereicht. Denn schon hier finden wir skurrile, fast schon stereotypische, und überdrehte Charaktere, bei denen dss Zuschauen einfach Spaß macht. In der 2. Welt domininieren zwar toll choreographierte Kämpfe, doch wirkt manch eine Szene einfach zu überladen.

Insgesamt kommt „Sucker Punch“, wie eigentlich zu erwarten war, wieder mit ener tollen Opik daher. Auch die Zeitlupen-Kampfszenen, die fast schon zu Snyders Markenzeichen zählen, dürfen natürlich nicht fehlen und werden ausgiebeig zelebriert. Für manch einen vielleicht etwas zu ausgiebig, aber wenn man, wie ich, auf solche Special-Effects steht, kann man davon sowieso nie genug bekommen

Positiv aufgefallen ist mir noch der Soundtrackm, der sich einfach richtig gut in die Settings einpasst. Einzeln angehört machen die Lieder irgendwie nicht mehr so viel Spaß, aber mit den passenden Bildern dazu: absolut beeindruckend!

Als Abschluss meiner Filmkritik bleibt eigentlich nur ein Statement zu „Sucker Punch“ übrig: weniger wäre hier mehr gewesen. Und so fällt das Gesamturteil nicht gaz so positiv aus. Während ich mich mit der Optik und den ersten beiden Welten noch anfreunden konnte, gehören die zugegebenermaßen spektakulären Schlachten einfach nicht hier hin. Ich könnte mir aber durchaus einen separaten Film mit diesen Abenteuern vorstellen.

6 von 10 Freeks
Darsteller:
Emily Browning, Vanessa Hudgens, Jena Malone, Abbie Cornish und Jamie Chung
Regie:
Zack Snyder

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