„Snowblind“, ein Sci-Fi-Western im Stile von „Machete“


Die Story zu “Snowblind” liest sich wie ein guter alter Western.
Wir schreiben das Jahr 1968. Eine große Eiszeit versetzt die Welt in eine frostige Landschaft.
Zu dieser Zeit wird der zu Tode verurteilte Revolverheld Clayton Young in letzter Minute vom finsteren Gouverneur Lafort freigesprochen, um für ihn einen Auftrag zu erledigen. Sein Ziel: Matthew Saberneck, eine lebende Legende. Clayton sucht die Freundschaft mit dem alternden Revolverhelden, um ihn dann bei passender Gelegenheit zu hintergehen und seinen Auftrag auszuführen. Doch der Ehren-Codex der Revolverhelden macht den Auftrag zu einer heiklen Angelegenheit und als dann noch die schöne Mrs Saberneck Clayton den Kopf verdreht, ist es Zeit steckt dieser in einer richtigen Zwickmühle.

Der neueste „Snowblind„- Trailer:
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=WlW6eIuxs-4[/youtube]

Nur handelt es sich bei “Snowblind” nicht um einen typischen Western.
Im Stile des B-Movie Epos “Machete”, das aktuell in den Kinos anläuft, haben Berliner Filmfreaks ihren Spielfilm “Snowblind” gedreht. Unter der Leitung von Kilian Manning, verbündete sich für dieses Projekt eine bunt gemischte Gruppe aus Profis und Fans, die vor allem der Enthusiasmus für die schrägen Filme der 70er und 80er Jahre vereint.

Mit dem irren Konzept für einen englischsprachigen Sci-Fi-Western konnten tolle Schauspieler aus den USA, England, Australien, Irland, Südafrika und natürlich Deutschland für “Snowblind” gewonnen werden. Sogar Großmeister Wim Wenders adelte eine solche Hommage an die Hochjahre des Low-Budget-Films mit einem Gastauftritt als tougher Cowboy.

Mit einem Budget von gerade mal 500.000€, welches komplett privat finanziert wurde, kann “Snowblind” ohne Zweifel als Low-Budget-Produktion bezeichnet werden. Unter der Mitwirkung der Internet-Community Wreckmovie.com entstand ein B-Movie, das seinem Genre alle Ehre macht.

Snowblind” ist vor allem für Fans des B-Movie Genre ein Muss. Alle anderen werden sich wohl an den einfach gehaltenen Effekten, der abgenutzen Story und dem typischen B-Movie Flair stören.

„Snowblind“ wird morgen, 04.11.2010, weltweit im Internet veröffentlicht – der Film wird gratis durch Partner wie YouTube und RapidShare vertrieben.

Snowblind
Snowblind

Dank der Arbeit der Fan-Community ist der Film direkt ab Start mit Untertiteln in 7 Sprachen zu genießen – diese können beispielsweise auf YouTube mit einem einzigen Klick auf den „CC“-Button zugeschaltet werden.

Den kompletten Film “Snowblind” gibt es kostenlos auf YouTube oder als Streaming/ Download über Rapidshare.

2 Replies to “„Snowblind“, ein Sci-Fi-Western im Stile von „Machete“”

  1. Der Film war großartig! Einige Animationen sind zwar leider ein wenig zu künstlich/unrealistisch geworden (z.B. Fahrzeugbewegungen und Blut), die Landschaften sowie Schauspieler (hey, der Hauptschauspieler, der hatte doch schonmal bei GZSZ mitgespielt) sind echt super! Auch die Story hat mir seeehr gefallen, die erst harmlos/berechenbar losgeht, aber mit jeden weiteren 5min. wird das ganze abgefahrener, spannender und undurchschaubarer :). Und yeah, Creative Commons lizensiert (trotz 500.000€ Produktionskosten) – meine Spende auf vodo.net ist unterwegs :).

    1. Na da ist mal einer begeistert von dem Film. Ich bin leider bisher noch nicht so weit gekommen und habe erst die ersten paar Minuten geschafft. Zeitmangel….
      Aber kann mich dir eigentlich nur anschließen: es gibt ein paar Schwachpunkte, über die man aber aufgrund des niedrigen Budgets hinwegsehen kann.

      Bin gespannt wie der Film zu Ende geht…

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