Remake von 80er Jahre Serien als Kinofilm


3 Engel für Charly“ haben es 2000 und 2003 vorgemacht und gezeigt, dass Remakes von 80er Jahre Serien möglich sind und auch unterhalten können, wenn sie denn richtig produziert worden sind. Immer wieder sind Kinoverfilmungen von Serien ein großes Thema in Hollywood. Mit dem „A-Team“ ist derzeit ein absoluter Dauerbrenner unter den Kultserien in den deutschen Kinos zu sehen.
Im Vorfeld zum Kinostart von „Das A-Team“ liefen die Marketingmaschinen auf Hochtouren und es ging ein richtiger Hype um. Das „A-Team“ belagerte sowohl das Internet, als auch ganze Großstädte durch Plakataktionen und sogenannte A-Team Stencils auf Bürgersteigen und Straßen.
Doch all das konnte den bevorstehenden Flop des Films nicht verhindern. Derzeit läuft das „A-Team“ in den USA in der 7. Woche mit Gesamteinnahmen in Höhe von 75.901.741$, die noch nicht einmal die Produktionskosten in Höhe von 110.000.000$ decken. Also noch weit entfernt vom Titel eines Blockbusters. In der letzten Woche lagen Hannibal, Face, B.A. und Murdock nur noch auf Platz 20 der US Box Office Charts mit weiterhin stark sinkender Tendenz.

Aber der allgemeine Trend bleibt dennoch bestehen und Hollywood hält am Konzept der 80er Remakes fest. Neben dem Büroklammern- und Kugelschreiberminenartisten „MacGyver“, der derzeit mit einem Kinostart in 2013 gehandelt wird, sticht meiner Meinung nach eine Kultserie ganz besonders hervor: „Ein Colt für alle Fälle“.
Die geplante Verfilmung der Action-Serie „The Fall Guy“, wie die Serie im Original heißt, rund um den Stuntman Colt Seaver ist für mich ein richtiges Highlight. Zwar ranken sich bereits seit 2003 immer wieder Gerüchte um das Filmprojekt „Ein Colt für alle Fälle“, etwas Konkretes gibt es jedoch im Moment leider noch nicht zu berichten. Ein Kinostart ist noch nicht bekannt und auch zum Cast des Films gibt es keine weiteren Informationen.
Nur eines steht fest, DreamWorks und Produzent Walter Parkes („Men in Black“, „Gladiator“, „Catch me if you can“) sind im Moment auf der Suche nach Autoren für das Drehbuch.
Das Kind steckt also noch in den Windeln, reift aber langsam an und wir alle können uns bald auf ein Wiedersehen mit dem Unknown Stuntman aus „Ein Colt für alle Fälle“ freuen.

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