The Prince

The Prince


The Prince – Only God Forgives” wirbt mit Filmtiteln, bei der sich jeder auf seine Weise einen Namen gemacht hat. “Lone Survivor”, “96 Hours”, “Stirb Langsam”. Doch “The Prince” ist alles, nur nicht das. Neben den imposanten Filmtiteln werden auch die Nebendarsteller Bruce Willis und John Cusack stark promoted. Gerechtfertigterweise – zumindst aus Marketingsicht. Denn geht man von der Leinwandpräsenz aus, hätten es die beiden vielleicht gerade noch in den Abspann geschafft. Die Erwähnungen auf Filmplakat und DVD Cover, sind da doch etwas hoch gegriffen.

“The Prince – Only God Forgives” erschien am 10.11.2014 auf DVD und Blu-ray.

Nächster Halt Fruitvale Station

Nächster Halt Fruitvale Station


Im Falle von „Nächster Halt: Fruitvale Station“ haben mich weder hochlobende Kritiken, noch Empfehlunegn aus Blogger- oder Freundeskreisen dazu gebracht mir den Film anzugucken. Es war viel mehr eine Kombination aus einem überzeugenden Trailer und dem Mitwirken von Forest Whitaker hinter der Kamera. Auf seine ganz besondere Art und Weise hat er sich bei mir zu einer Art Sympathieträger gemausert und da war es fast schon selbstverständlich, dass ich mir auch sein Regie-Debüt ansehen werde.

Oscar Grant hat in seinem Leben schon ordentlich Mist gebaut. Doch das soll sich ändern. Er will sein Leben nun in den Griff kriegen. Um seiner Tochter und der Liebe zu seiner Freundin willen. Schritt für Schritt kriegt er die Kurve, auch wenn der Weg steinig ist. Doch genau dann, wenn er es am wenigsten erwartet, holt ihn seine Vergangenheit unausweichlich wieder ein und verändert alles.

Screencrush hat kürzlich in ihrem Artikel “Splitting Movies into Parts 1 and 2” sehr gut zusammengefasst, was ich schon die ganze Zeit sage und was an und für sich wohl auch der Meinung der Masse entspricht: das Aufteilen von Hollywood-Blockbustern in zwei finale Teile ist reine Geldmacherei.

Auf den Punkt gebracht, bedeutet es in diesen Fällen in der Regel, dass der Kinobesucher mit einem Film, einem Teil 1, abgespeist wird, dessen einziger Sinn darin besteht, die Zuschauer auf das große Finale vorzubereiten – das dann in Teil 2 folgen wird. Die Folge sind Szenen, auf Überlänge gezogen, in denen eigentlich jeder Haupt- und Nebendarsteller die Chance bekommt, in langgezogenen Dialogen, nochmals seine Motivationen, Bedenken, Ängste, etc etc en detail kundzutun.

Filmkritik “Joe – Die Rache ist sein” (DVD)

Veröffentlicht am 10.11.14 von Filmfreek in Filmkritik, Filmkritik J-P

Joe Die Rache ist sein

Joe Die Rache ist sein


Nicolas Cage hatte die letzten Jahre über gut zu tun. Zu Beginn stand dies definitiv in direktem Zusammenhang mit seinen finanziellen Schwierigkeiten. Ob dies immer noch gilt, kann ich nur schlecht beurteilen. Fakt ist, dass seine Filmprojektauswahl darunter ein wenig gelitten hat und viele seiner Filme erst gar keinen deutschen Kinostart erhalten haben, sondern als Direct-to-DVD Veröffentlichungen über den großen Teich kamen.

Nun feierte sein neuster Streifen, „Joe – Die Rache ist sein“, am 23.10.2014 seinen DVD und Blu-ray Start. Auch dies ist wieder eine Heimkinoproduktion, zumindest für den deutschen Markt, aber wenn man der Presse Glauben schenken darf, ist dieser Film wohl eher eine kleine Perle.

Drei Frauen auf dem Weg nach Kroatien: „Unterwegs mit Elsa“

Veröffentlicht am 30.10.14 von Filmfreek in Sonstiges

[Gastbeitrag]
Liebhaber der kroatischen Landschaft, Roadmovie-Fans und nicht zuletzt diejenigen, die an eine lange Liebe glauben, kommen beim Fernsehfilm „Unterwegs mit Elsa“ garantiert auf ihre Kosten. Die deutsche Produktion von 2012 ist ein klassisches Roadmovie, das sich um die für uns alle so existenziellen Themen wie Familie, Liebe und Sterblichkeit dreht und eigentlich darüber noch hinaus geht. Eine Geschichte über die ewige Liebe, eingebettet in wunderschöne Landschaften des Balkans.

Drei Generationen von Schauspielerinnen machen den Film zu einem absoluten Highlight. „Unterwegs mit Elsa“ spielt hauptschlich in Kroatien, idyllische Fischerdörfer wie Rovinj und Lovran sind unter anderem die Kulisse zum Einblick in die malerische kroatische Inselwelt einblicken.

Anomaly - Jede Minute zählt

Anomaly – Jede Minute zählt


Ok, die erste Falle in die ich getappt bin: mit absoluter Überzeugung, dass Matt Bomer die Hauptrolle inne hat, habe ich mir „Anomaly – Jede Minute zählt“ bestellt. Zugegeben, so ganz genau habe ich mir das Cover nicht angeguckt und wirklich informiert hatte ich mich auch nicht. Daher bin ich ja schon ein wenig selbst schuld. Aber so abwegig ist diese Verwechslung zwischen Ian Somerhalder und Matt Bomer, basierend auf einem flüchtigen Blick auf das Filmcover, doch gar nicht, oder?!
Die zweite Falle bezieht sich dann eher auf eine verkaufsfördernde Marketing-Entscheidung, denn das Cover zeigt nicht unbedingt den Hauptdarsteller des Films.

Ohne Erinnerung was zuvor geschah erwacht der Ex-Soldat Ryan im dunklen Laderaum eines Transporters. Neben ihm, ein geknebelter Junge, der behauptet entführt worden zu sein. Stück für Stück weist alles darauf hin, dass Ryan selbst an der Entführung beteiligt war. Doch das ist erst der Anfang einer Reihe von unerklärlichen Ereignissen.