‚Freundschaft Plus‘ Filmkritik


Freundschaft Plus Filmplakat
Freundschaft Plus Filmplakat

Am letzten Wochenende hatten wir mal wieder die Situation, dass wir gerne ein Filmchen sehen würden, wir uns aber nicht wirklich entscheiden konnten. Klar war, dass es eine von diesen seichten Komödien werden sollte und wir hatten in diesem Genre zwei zur Auswahl: “Fremd Fischen” mit Kate Hudson und “Freundschaft Plus” mit Ashton Kutcher und Natalie Portman.
Die finale Entscheidung haben wir letztendlich IMDB überlassen beziehungsweise den 10.000den Usern, die dort ihre Filmbewertung abgegeben haben.

6,2 von 10 möglichen Punkten hat „Freundschaft Plus“ mittlerweile erreicht, sein Konkurrent kam gerade mal auf 5,6 Punkte. Somit war die Entscheidung getroffen und gleichzeitig ist uns auch klar geworden, dass wir aufgrund der eher durchschnittlichen Benotung nicht zu viel vom Film erwarten sollten.

Emma und Adam kennen sich seit der High School und es ist nicht zu verleugnen, dass die Chemie zwischen den beiden stimmt. Aus Angst verlassen zu werden und weil ihr arbeitsintensiver Job ihr kaum Zeit für ein Privatleben lässt, schlägt Emma eine Abmachung vor: nur Sex, kein kuscheln, keine gemeinsames Frühstück und vor allem keine weitergehenden Gefühle. Das dies einfacher gesagt ist als getan scheint jedem außer den beiden klar zu sein. Früher oder später müssen sie sich mit ihren Gefühlen für einander auseinandersetzen, doch dann könnte es bereits zu spät sein.

Deutscher Trailer zu „Freundschaft Plus“
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Zxs5Y636zHA[/youtube]

Filmkritik zu „Freundschaft Plus“

Wie gesagt, wir sind ja bereits mit der Absicht einen einfachen Unterhaltungsfilm zu gucken in “Freundschaft Plus” gestartet und die IMDB Bewertungen haben meine Erwartungen ebenfalls angemessen runtergeschraubt. Insofern kann man “Freundschaft Plus” zumindest für mich, nicht als Flop bezeichnen. Aber es ist auch nicht unbedingt eine gute Leistung, durchschnittliche Erwartungen zu erfüllen.

Ashton Kutcher und Natalie Portman mögen jeder für sich durchaus solide bis sehenswerte Schauspieler sein, aber als Liebespaar will der Funke nicht so richtig rüberspringen. Die Chemie stimmt irgendwie nicht und die Beziehung miteinander nimmt man ihnen nicht so wirklich ab. Beide hat man schon in besserer schauspielerischer Verfassung gesehen.

Aber vielleicht liegt dies auch einfach an dem Skript, das die beiden Hollywoodgrößen chronisch unterfordert.
Denn die Story ist in keinster Weise ausgefallen und besteht zu 100% aus Hollywood-Schmalz. Man trifft hier auf den üblichen, nur allzu bekannten und tausendmal dagewesenen Erzählbogen, der sich bereits mit winkendem Zaunpfahl ankündigt.
Gut, ich will nicht vorenthalten, dass es durchaus den ein oder anderen Lacher gab, aber wie sagt man so schön, auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.

So schaltet man dann am Ende von „Freundschaft Plus“ wenig beeindruckt und emotional kaum berührt den Fernseher auch wieder aus und überlegt sich, ob es tatsächlich solch eine gute Idee ist, demnächst noch den durchaus schlechter bewerteten “Fremd Fischen” anzugucken.

5 von 10 Freeks
Dartsteller:
Natalie Portman, Ashton Kutcher, Kevin Kline
Regie:
Ivan Reitman

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