Filmkritik zu ‚Iron Man 3‘ (Blu-ray)


Iron Man 3
Iron Man 3

Es ist Oktober und für mich beginnt mit diesem Monat der Filmherbst 2013. All die Sommerblockbuster, die ich im Kino verpasst habe, erscheinen in den nächsten Monaten auf DVD und Blu-ray und finden somit auch endlich ihren Weg in mein Wohnzimmer. Den Anfang macht nun „Iron Man 3“, der am 04.10.2013 seinen DVD und Blu-ray Start feierte.

Da ich in der Regel immer wieder gerne zu Superhelden-Filmen greife und die beiden „Iron Man“ Vorgänger recht unterhaltsam fand, handelt es sich bei „Iron Man 3“ eigentlich schon um so etwas wie Pflichtprogramm.

Zwar haben die Avengers erfolgreich die Welt gerettet, aber so ganz spurlos ist das alles nicht, an dem sonst so selbstsicheren Tony Stark vorbeigegangen. Immer mehr zieht er sich aus den Geschäften seines Konzerns zurück und schraubt in seiner Werkstatt an neuen Kampfanzügen. Als dann der Mandarin auftaucht und mit einer Bombenattentatserie die Welt in Atem hält, muss Stark jedoch abermals als Iron Man zur Tat schreiten. Weitere Infos zum Film gibt es auf der Iron Man Facebook Seite.

Deutscher Trailer zu „Iron Man 3“
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=707d__y0CFE[/youtube]

Filmkritik „Iron Man 3“

Nachdem ich „Iron Man 3“ gesehen habe, wurde ich recht zeitnah gefragt „Und, wie ist der neue Anzug?“. Meine Reaktion darauf war ein, durch den Film noch immer beeindrucktes, „DER neue Anzug?!“. Wenn ihr den Film gesehen habt, werdet ihr wissen was ich meine. An dieser Stelle sei nur so viel gesagt, wie es sich für eine Fortsetzung gehört, setzt „Iron Man 3“, was die Action angeht, noch einen oben drauf.

Zwar sind die einzelnen Actionsequenzen wieder mal recht schnell geschnitten, aber glücklicherweise nicht in einem Kopfschmerzen-bereitendem Tempo, so dass man den Kampfchoreografien immer noch problemlos folgen kann. Vor allem der Showdown hat es dabei ordentlich in sich.

Jon Favreau, Regisseur von Teil 1 und 2, hat den Regiestuhl beim 3. Teil des Franchise an seinen Kollegen Shane Black weitergereicht und sich auf eine Tätigkeit als Produzent beschränkt. „Iron Man 3“ ist, nach „Kiss Kiss Bang Bang“, gerade mal Blacks zweite Regiearbeit. Und somit ist es wohl in erster Linie Favreaus Einfluss als Produzent zu verdanken, dass sich „Iron Man 3“ so nahtlos an die bisherigen beiden Filme anschließt.

Wer 130 Minuten pure Action erwartet, sollte die Finger von diesem Film lassen. Die Drehbuchautoren hatten dieses Mal mehr zu erzählen als zuvor. Dennoch ist dies spannend und teilweise auch richtig fesselnd inszeniert und wirkt keineswegs deplatziert. Ich möchte in diesem Zusammenhang nicht unbedingt von einer komplexen Story reden, vor allem die Inszenierung rund um den Bösewicht Mandarin, gespielt von Ben Kingsley, der den Film mit seiner Rolle und Darbietung nochmals aufwertet, ist sehr gelungen.
Wie in keinem der Teile zuvor muss der Titelheld dieses Mal einstecken und der gesamte Film erhielt eine recht düstere Grundstimmung.

Dadurch, dass „Iron Man 3“ wie oben bereits erwähnt, nach den Ereignissen rund um die“ Avengers“ angesiedelt ist, sind auch die Anspielungen in diese Richtung immer wieder ein netter Sidekick.

Iron Man 3“ fügt sich perfekt in die Reihe ein. Ich habe alle 3 Teile innerhalb weniger Tage gesehen und kann behaupten, die tun sich wirklich nicht viel. Es gibt hier nicht den „besten Teil“ und „die öde Fortsetzung“. Die Filme halten alle das gleiche Niveau, bieten immer wieder was Neues, bauen aber auch auf alt Bewährtem.
Daher fällt die Beurteilung entsprechend der bisherigen „Iron Man“- Noten aus.

7 von 10 Freeks

Darsteller:
Robert Downey Jr., Guy Pearce, Gwyneth Paltrow, Ben Kingsley
Regie:
Shane Black

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