Filmkritik ‚Streetdance 2‘ (DVD)


StreetDance 2
StreetDance 2

Einige mögen sich nun verwundert fragen, „Wie es gab auch schon nen Teil 1?!“ und die Antwort lautet, logischerweise, ja! „Streetdance 2“ ist der Nachfolger des durchaus unerfolgreichen „Streetdance“ aus 2010.
2012 wurde dann das zentrale Element der Ballettänzer durch Latino-Schönheiten ersetzt und ab ging‘s in eine zweite Runde.

Eines hat sich für mich persönlich über die letzten Jahre verändert, ich gucke mir durchaus gerne Tanzfilme an. Dem war früher noch nicht so. Mittlerweile finde ich die „Step Up“- Reihe beispielsweise durchaus gelungen und unterhaltsam, auch wenn ich sie wohl nie zu wahren cineastischen Highlights zählen würde. Aber nicht alle Filme müssen einen pädagogisch wertvollen Kontext haben. Einfache Unterhaltung tut zwischendurch auch mal gut.

Den Start der „Streetdance“ Reihe hab ich ehrlich gesagt verpasst und bin nun erst mit „Streetdance 2“ eingestiegen. Die bereits in der Theorie dürftige Story zieht sich als zähes Kaugummi durch den gesamten Film.

Die Dance-Crew Invincible ist der absolute Favorit in der Szene. Doch Ash hat den ergeizigen Plan mit seiner eigenen Crew und einer noch nie dagewesenen Mischung von Tanzstilen die Könige vom Thron zu stürzen. Die ideale Bühne bietet der bevorstehende internationale „Streetdance“ Wettbewerb in Paris.

Deutscher Trailer zu „Streetdance 2“
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=mEFk17R-Oo4[/youtube]

Filmkritik „Streetdance 2“

Eines muss man „Streetdance 2“ lassen: er findet schnell seinen Einstieg. Bereits nach 5 Minuten ist klar, was das „Problem“ ist und worauf das Ende des Films abzielt. Aber das ist gleichzeitig auch der Ursprung der Langeweile. Es wird kein Hehl daraus gemacht, wie der Film die nächsten 85 Minuten verlaufen wird.

Zusammengewürfelte Underdog-Crew muss sich dem Favoriten stellen und braucht dafür das gewisse Extra. Das alles wird garniert mit den üblichen Startschwierigkeiten, gar nicht mal so lustigen Sidekicks und der obligatorischen Liebesgeschichte. Hat man mittlerweile so oder so ähnlich bereits mehrfach gesehen.

Die Story hat bei Tanzfilmen zwar nie eine wirklich große Rolle gespielt und normalerweise gilt, je weiter fortgeführt die Filmreihe ist, desto radikaler wird bei der Story eingespart, aber „Streetdance 2“ treibt es mit der Abwesenheit eines Plots ziemlich auf die Spitze.

Auch die Tanzszenen selbst bieten nicht viel neues. Alles ausgerichtet auf 3D Einstellungen und den Versuch es so spektakulär wie möglich aussehen zu lassen. Wo „Step Up 4“ jedoch durch die Idee des „Mobs“ tatsächlich einen neuen Stil eingeführt hat, bleibt Streetdance den bisherigen, altbekannten Ausrichtungen treu und verliert schnell an Reiz.

Streetdance 2“ ist nicht mehr als ein überlanges Musikvideo und selbst in diesem Genre würde es sich schwer tun, gegen die Konkurrenz zu bestehen.
Der Film ist ab dem 23.11.2012 als 3D Blu-ray, Blu-ray, DVD und Video-on-Demand erhältlich.

2 von 10 Freeks
Darsteller:
Falk Hentschel, Tom Conti, Sofia Boutella
Regie:
Max Giwa, Dania Pasquini

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