Filmkritik „Son of a Gun“ (Blu-ray)


Son of a Gun
Son of a Gun

Ewan McGregor als Ganove und dieses seltene Bild dann auch noch in einer australischen Produktion – das kann man doch ruhig mal mitnehmen. Die Gefahr enttäuscht zu werden hält sich dabei sehr in Grenzen, da weder übertriebene Marketingkampagnen, noch der Film selbst größere Erwartungen aufbaut.

Noch recht frisch, seit dem 14.04.2015, ist „Son of a Gun“ auf DVD und Blu-ray zu erwerben. Zusammengefasst, in meinen Augen durchaus eine Option, sollte euch nichts dringlicheres in die Hände fallen.

Um seine 6 Monate im Knast unbeschadet abzusitzen, sucht der Kleinkriminelle JR Anschluss bei Brandon Lynch und seiner Gang. Dieser nimmt ihn unter einer Bedingung unter seine Fittiche: JR bleibt ihm einen Gefallen schuldig, sobald dieser wieder frei ist. Auch wenn es für den Moment der perfekte Deal ist, fangen damit die Probleme erst richtig an. Zurück in der Freiheit, gerät JR dann immer tiefer hinein in Lynchs illegale Machenschaften.

Deutsche Trailer zu „Son of a Gun“
[youtube]http://youtu.be/pmUdl8kMgq0 [/youtube]

Filmkritik „Son of a Gun“

Wie zu Beginn schon erwähnt, hatte ich tatsächlich kaum Erwartungen an „Son of a Gun„. Einzig und allein durch einen Newsletter bin ich auf den Film aufmerksam geworden. Somit gab es also erst einmal nichts, was meine Erwartungen hätte hochschrauben können. Das Einzige, was man dem Film im Nachhinein tatsächlich vorwerfen kann ist, dass es sich leider nicht um eine kleine Filmperle handelt, sondern um eine von Anfang bis Ende 08/15 Film-Erfahrung.

„Son of a Gun“ beginnt als Gefängnis-Drama mit wenig Überraschungen und wandelt sich in ein Heist-Movie mit obligatorischem Beziehungsdrama und einem Twist, der mit  Zaunpfahl angekündigt wird.

Im Laufe des Films war ich szenenweise immer wieder abwechselnd gebannt oder aber fast schon gelangweilt. Es ist schwierig dem Film viel positives abzugewinnen, aber mindestends genauso schwer, zu identifizieren, was man hätte besser machen können. Positiv anmerken muss man die Unsetzung von realistischen Stunts anstelle des teuren Computerschnischnacks. Zwar wahrscheinlich aus der Not (=Budgetbeschränkungen) geboren, aber das beste draus gemacht.

Was bei mir hängen bleibt und sich tatsächlich ein wenig eingebrannt hat, ist die Schlusssequenz – beziehungsweise ist es eigentlich die Szene davor – bei der einfach alles Stimmt: Tempo, begleitender Score, Dramaturgie. Ein tolles Gesamtbild und für mich mit die beste Szene im Film.

Ich möchte niemandem von „Son of a Gun“ abraten, der die Zeit und Muse hat, sich ihn anzuschauen, aber für einen wirklichen Filmtipp reicht es auch wieder nicht.

5 von 10 Freeks

Darsteller:
Ewan McGregor, Brendan Kerkvliet, Brenton Thwaites
Regie:
Julius Avery

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