Filmkritik ‚Set Up‘ (DVD)


Set Up DVD Cover
Set Up DVD Cover

Schon vor gut 2 Wochen habe ich mir „Set Up“ auf DVD angeguckt und bin einfach noch nicht dazu gekommen, meine Filmkritik auszuformulieren. Nun musste ich aber dringend reagieren!
Denn ab dem 31.01.2012 wird „Set Up“ im Handel erhältlich sein und letzte Nacht habe ich einen Newsletter erhalten mit der “freudigen” Nachricht, dass eben dieser Film im Verleih von 0 auf Platz 2 der DVD Charts eingestiegen ist.

Da scheint die “Starbsetzung” mit Bruce Willis, Curtis „50 Cent“ Jackson und Ryan Phillippe wohl einige Filmfreunde zum Griff zu diesem Titel überzeugt zu haben.
In meiner Ehre als Filmfreek fühle ich mich verpflichtet euch, meine treuen Leser, vorzuwarnen und von einem Griff zu diesem Titel abzuraten!

Bevor es los geht nochmal ein kleiner Hinweis auf den Filmtitel. Abermals eine grandiose Meisterleistung des deutschen Verleihs, der aus dem Originaltitel “Setup” den um einiges klarer verständlichen und viel passenderen “deutschen” Titel “Set Up” gezaubert hat. Glückwunsch dazu.

Drei Kleinganoven landen den vermeintlich größten Coup ihres Lebens. Durch einen Diamantenraub wollen sie all ihre Probleme auf einmal lösen. Doch einer der Freunde hat andere Pläne und erschießt seine Mitstreiter hinterrücks. Sonny überlebt diesen Anschlag gerade so und macht sich fortan auf die Jagd nach seinem beinahe Mörder, um diesen zur Strecke zu bringen.

Deutscher Trailer “Set Up”
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Aet37IiKWOc&feature=youtu.be[/youtube]

Filmkritik zu “Set Up”
Ja, Bruce Willis und Ryan Phillippe kann man durchaus als Starbesetzung bezeichnen. Doch so sehr sich Curtis “50 Cent” Jackson auch bemüht, mit seinem immergleichen Gesichtsausdruck und dem ständigen Rumgenuschel, wird es ihm niemals gelingen auch nur annähernd mit ihnen mitzuhalten.

Doch das wirklich Traurige an “Set Up” ist jedoch, dass das grundsätzliche Problem nicht nur an den nicht vorhandenen Schauspielkünsten eines 50 Cent liegt. Die Story kennen selbst Gelegenheits- Filmgucker in und auswendig, die Charaktere haben absolut keinen Tiefgang und am Ende lassen einen die Geschehnisse einfach nur kalt.

Hinzukommen Details der Handlungen, die einfach nicht passen wollen.
Wieso, zum Beispiel, versucht Phillippe seine Freunde durch einen Schuss in die Schulter zu töten?! Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man an einem Schuss in die Schulter stirbt?! Und dann auch noch nur ein einziger Schuss, wo er doch ein ganzes Magazin geladen hat.
Direkt im Anschluss taumelt der angeschossene 50 Cent zu einem seiner Kumpel, um die Kugel entfernen zu lassen und danach ist wieder alles wie zuvor. Kugel raus, 50 Cent gesund.
Details, aber auffallende und unschlüssige Details, die den Film negativ beeinflussen.

Ganz kleines Highlight: Bruce Willis als fieser Mafiaboss, der jedoch bei weitem nicht sein gesamten Können ausreizt.

Set Up” steht auf meiner Empfehlungsliste ganz unten und ist ein gutes Beispiel dafür, dass Verleih-Charts kein Indiz für gute Filme sind. Ich möchte auf keinste Weise behaupten, dass meine doch sehr subjektive Filmkritik ein besseres Indiz ist, aber vertraut der Masse: die Nutzer der IMDB bewerten „Set Up“ mit 4,4 von 10 Sternen.

2 von 10 Freeks
Darsteller:
50 Cent, Bruce Willis, Ryan Phillippe, Jenna Dewan-Tatum
Regie:
Mike Gunther

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Filmkritik 'Set Up' (DVD), 1.5 out of 10 based on 2 ratings

3 Replies to “Filmkritik ‚Set Up‘ (DVD)”

  1. Der Film ist nicht wegen seiner Handlung traurig, sonder vielmehr aus dem Grund, dass anscheindend kein Drehbuch vorhanden war. Dem Film fehlt der Rote Faden, eine gute schauspielerische Leistung und das „gewisse Etwas“, dass ein sehenswerter Film haben muss!
    Die DVD ist keine 10 Euro wert! Echt schlechte Leistung!
    Die Störungen in der Audiospur machen den Film nicht wirklich besser!!!

    ganz ganz doofer Film, ganz ganz doof….

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