Filmkritik „Schmerzensgeld: Wer reich sein will muss leiden“ (Blu-ray)


Schmerzensgeld
Schmerzensgeld

Juno Temple. Ja, der Name sagt mir was, aber wirklich zuordnen kann ich ihn nicht. Ein kurzer Blick auf Imdb zeigt unter „Known for“ US-Blockbuster wie „The Dark Knight Rises“, „Maleficent“ und „Abbitte“…oha. Ein Blick auf die Filmographie zeigt zwischen viel Unbekanntem, dass sie auch in „Sin City 2: A Dame to Kill for“ mitgewirkt hat. Und dennoch, sagt mir das Gesicht erstmal gar nichts. Selbst nach der Liste an Filmen kann ich ihr keinen der Charaktere zuordnen.

Am 05.05.2015 hatte nun also „Schmerzensgeld: Wer reich sein will muss leiden“ seinen DVD und Blu-ray Start, der bereits am 05.04.2013 in den US Kinos startet – das vielleicht schon mal als erstes Indiz, was den Film angeht. Ich selbst bin durch einen Release-Hinweis auf den Film und vor allem auf den Trailer aufmerksam gemacht worden und dachte mir ‚Achja, was soll’s. Gucken wir uns den doch mal an‚.

Alice und John haben nicht viel. Wirklich nicht viel. Sie retten sich von Miete zu Miete und von Mahlzeit zu Mahlzeit. Alice findet nach Abschluss ihres Studiums keinen angemessenen Job und John wird zu guter Letzt auch noch gefeuert. Durch Zufall stolpern sie in einem Antiquariat über einen alten Teekessel der, wie sich herausstellt, über magische Kräfte verfügt. Jedes Mal wenn sich der Besitzer des Kessels Schmerzen zufügt, spuckt dieser einen Haufen Geld aus. Schnell muss ein Pakt her, damit das ganze nicht ausartet, doch auch nach der vereinbarten 1 Million Dollar können John und Alice nicht vom Teekessel ablassen und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Deutscher Trailer zu „Schmerzensgeld: Wer reich sein will muss leiden“
[youtube]http://youtu.be/E1551DFpmDA[/youtube]

Filmkritik „Schmerzensgeld“

Bei „Schmerzensgeld: Wer reich sein will muss leiden“ handelt es sich um das Remake von „The Brass Teapott“, einer Produktion aus den arabischen Emiraten von 2007. Damals wie heute führte Ramaa Mosley Regie. Was dazu geführt haben könnte, das ein US Remake nötig geworden ist, kann ich absolut nicht sagen.

Auch wenn es sich zu Beginn so angehört hat, ch will mich in meiner Filmkritik zu „Schmerzensgeld“ nicht zu sehr auf Juno Temple einschießen. Auch wenn ihr Zutun natürlich zum Endergebnis beträgt und dieses fällt sehr ernüchternd aus.
Ein Teekessel, der Geld ausspuckt abhängig vom Scherzensgrad, dem man sich aussetzt? Ja, das hat durchaus Potenzial im Bereich des belanglosen Komödien-Genres. Ich weiß nicht warum, aber spontan wäre der Plot für mich ein 1A-Adam-Sandler Film…vielleicht auch nur weil er mir durch „Cobbler Filmkritik“ noch sehr präsent ist. Aber ganz ehrlich, der junge Sandler wäre ein Best-Match für die männliche Hauptrolle gewesen.

Das seltsame an „Schmerzensgeld“ ist, dass der Film mir ewig lang vor kam (trotz seiner recht normalen 101 Minuten) und das ging nicht nur mir so. Auch wenn der Reiz des Neuen sich recht wacker über lamge Strecken des Films hält und die Steigerungen und Handlungswendungen prinzipiell auch recht interssant sind, sind es vor allem die Darsteller die einen irgendwann ermüden lassen. Es sind die Dialoge und die Handlung abseits des roten Fadens, die dem Film den Wind aus den Segeln nehmen. Als Kurzgeschichte wäre der Film garantiert erfolgreicher und interessanter gewesen – wenn man sich doch einfach nur auf das wesentliche konzentriert hätte.

Was die Kritiker der Huffington Post („Bezaubernd, fesselnd und sehr, sehr unterhaltsam“ „), des The Hollywood Reporter („Clever, witzig und sexy“) und von Film.com („Frisch, energiegeladen und liebenswert“) in dem Film gesehen haben, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Jedem das Seine. Für mich wird „Schmerzensgeld: Wer reich sein will muss leiden„, sowie seine Darsteller schnell wieder im Nirgendwo verschwinden und ich werde mich sicher auch beim nächsten Mal wieder fragen: ‚Juno Temple? Die kenn ich doch irgendwoher‚.

4 von 10 Freeks

Darsteller:
Juno Temple, Michael Angarano, Alexis Bledel

Regie:
Ramaa Mosley

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