Filmkritik ‚Pitch Perfect‘


In den Post- „High School Musical“- Zeiten und Mitten im „Glee“- Fieber kam mit „Pitch Perfect“ eine wunderbare Ergänzung abseits dieses Teenie -Zeugs in die Kinos. Wie man vielleicht schon anhand einiger Filmkritiken und früherer Artikel bemerken konnte, habe ich nichts gegen einen guten Tanzfilm wie „Step Up“ einzuwenden und ja, ich habe den oben erwähnten „High School Musical“ sowie die Anfänge der Musical-Serie „Glee“ ebenfalls gesehen.

Dennoch wäre „Pitch Perfect“ fast an mir vorbeigezogen, wenn ich nicht den Hinweis aus meinem Freundeskreis bekommen hätte, dass der Film mir durchaus gefallen könnte.

Beca zählt zu den Neulingen an der Barden University. Durch ihre Leidenschaft zur Musik und eine Abmachung mit ihrem Vater, meldet sie sich bei der Acapella Gruppe „The Barden Bellas“ an. Diese haben beim letztjährigen Gesangswettbewerb ziemlich versagt und versuchen nun einen neuen Angriff auf die Konkurrenz. Beca wird schnell klar, dass es der Truppe an Pepp fehlt und nach anfänglichen Schwierigkeiten versucht sie den Bellas bei der Suche nach einem neuen Look und Sound zu helfen.

Deutscher Trailer „Pitch Perfect“
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=S9adeSSa_6M[/youtube]

Filmkritik “Pitch Perfect”

„Wir müssen nicht nur gut sein, sondern anders“. Ein Filmzitat aus “Pitch Perfect“ das wohl als zentrale Plot-Aussage für jeden zweiten Tanz- oder Gesangsfilm herhalten könnte. Aber in diesem Falle ist es nicht nur ein Filmzitat, sondern auch ein Statement für den Film an sich. „Pitch Perfect“ ist anders als seine Genre-Kollegen. Kein warmer „Glee“- Aufguss oder ein seichter „High School Musical“- Abklatsch. Und gerade das macht ihn so absolut unterhaltsam.

Die einzigen Szenen, die für mich irgendwie nicht zum Rest des Films passen, sind die „Kotz-Szenen“. So etwas kennt und erwartet man bei Filmen aus der „Scary Movie“- Reihe und ähnlichem, finde ich aber in „Pitch Perfect“ etwas deplatziert. Doch auch hier muss ich leider einen Schmunzler meinerseits zugeben. Ohne zu viel zu verraten, Stichwort „Schnee“-Engel.

Für die meisten Lacher sorgen aber die sehr sehr coolen Sidekicks über die komplette Länge des Films. Allen voran die Sprüche von Rebel Wilson alias „Fat Amy“ und Hana Mae Lee alias „Lilly“, die den Film erst so richtig aufgepeppt haben. Problem dabei ist einzig und allein, dass ich mir all die guten Zitate gar nicht merken konnte, weil es einfach viel zu viele waren.

Jason Moore, der 2004 als bester Regisseur für einen “Tony Award” Award nominiert war und sich somit im Musik-Film Genre auskennen sollte, liefert ein gelungenden was für n ding??:D gelungenes Spielfilmdebut ab. „Pitch Perfect“ lebt in erster Linie nicht von einer ausgefallenen Story, sondern von seinen Charakteren und der überaus gelungenen Umsetzung. Absolut spaßiger Film mit gutem Soundtrack, kurzweiligen Dialogen und, wie gesagt, tollen Charakteren.

DVD und Blu-ray Start von „Pitch Perfect“ ist am 25.04.2013.

7 von 10 Freeks
777777?!?!?!? ERNSTHAFT?? DER kriegt ne SIEBEN???? KOPFSCHÜTTEL EXTREM.
Gebe 5. Gut mal gesehen zu haben, muss aber nicht nochmal sein.

Darsteller:
Anna Kendrick, Brittany Snow, Rebel Wilson
Regie:
Jason Moore

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Filmkritik 'Pitch Perfect', 7.3 out of 10 based on 3 ratings

3 Replies to “Filmkritik ‚Pitch Perfect‘”

  1. Den Film muss ich auch unbedingt noch sehen. Zum einen hatte mir bereits der Trailer recht gut gefallen und zum anderen spielt Anna Kendrick mit. Und wenn das kein Grund ist, der für den Film spricht, dann weiß ich auch nicht …

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