Filmkritik ‚Mission: Impossible – Phantom Protokoll‘ (Kino)


Mission Impossible Phantom Protokoll
Mission Impossible Phantom Protokoll
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Mein Vorteil ist, dass es sich hierbei um einen Blog handelt. Sprich ich bin also nicht zu einer objektiven Berichterstattung und neutralen Filmkritiken gezwungen und kann mich voll und ganz mit meiner Meinung austoben. Und genau das kommt “Mission: Impossible – Phantom Protokoll” sehr zu Gute.

Schon vom ersten Teil an war ich Fan der Missionen von Ethan Hunt und seinen Kollegen und kann mir auch heute noch keinen besseren als Tom Cruise in der Rolle des Agenten vorstellen.
Nachdem bereits “Mission: Impossible 3” den schwachen Teil 2 vergessen lassen hat, war meine Vorfreude auf “M:I 4” dementsprechend groß, was unter anderem auch an den vielversprechenden Trailern und Making Of Videos lag, die ich mir im Vorfeld zur Genüge angeguckt habe.

Ethan Hunt und eine Handvoll Agenten sind die letzten Überbleibsel des IMF. Die enzige Chance sich selbst aus der Schusslinie zu befreien und die Erde vor einem Atomkrieg zu bewahren ist es, dem Verbrecher Kurt Hendricks das Handwerk zu legen, bevor dieser seinen Plan, die Welt in einen internationalen Krieg zu verstricken, umsetzen kann.

Deutscher Trailer zu “Mission: Impossible – Phantom Protokoll”
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=ul3rq2TO2VM[/youtube]

Filmkritik zu “Mission: Impossible – Phantom Protokoll”
Wie bereits in meiner Einleitung angedeutet, führt “Mission: Impossible – Phantom Protokoll” die Stimmung, Action und Spannung von Teil 3 wunderbar fort und schließt ein für allemal mit der Effekthascherei des zweiten Teils ab. Nach den zwei neusten Fortsetzungen kann man die John Woo Version mittlerweile wohl getrost als Ausrutscher bezeichnen.

Heiße Frauen, schnelle Autos, neuste Technik, atemberaubende Stunts und eine Brise Humor, “Mission: Impossible – Phantom Protokoll” hat alles, was einen erfolgreichen Blockbuster ausmacht.
Und dabei kommt der sonst so „perfekte“ Agent Ethan Hunt gar nicht mal so sauber weg. Immer wieder wurden kleine Patzer in heiklen Situationen eingebaut, die zum Einen natürlich die Spannung steigern sollen, aber auf der anderen Seite auch für ein wenig Schadenfreude sorgen und den ansonsten knallharten Agenten auch ein wenig sympathischer und menschlicher wirken lassen.

Die durchaus gut inszenierte, wenn auch einfach gestrickte Haupthandlung wird ergänzt durch eine gelungene Nebenhandlung, die auch für einen nahtlosen Übergang von Teil 3 zu Teil 4 sorgt.

Wie auch die Teile zuvor lebt M:I4 vor allem von seinen spektakulären Schauplätzen. Dieses Mal jedoch haben die Location Scouts sich selbst übertroffen. Vor allem die Stunts am Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt, sind mehr als bloß atemberaubend.

Mich hat “Mission: Impossible – Phantom Protokoll” absolut unterhalten und mehr erwarte ich von einem Blockbuster gar nicht. Wenn 133 Minuten Film wie im Flug vergehen, hat jemand seinen Job verdammt gut gemacht.
Klar, die Charaktere sind alle überzeichnet und sehr stereotypisch, aber dennoch erhält vor allem Ethan Hunt von Teil zu Teil immer mehr Tiefe und ich freue mich auf weitere Agenteneinsätze in naher Zukunft.
Mal ganz ehrlich, wer hätte gedacht, dass Brad Bird, der Macher von „Ratatouille“ und „Die Unglaublichen“, einen solchen Actionthriller hinbekommt?!

8 von 10 Freeks
Dartsteller:
Tom Cruise, Jeremy Renner, Simon Pegg, Paula Patton, Michael Nyqvist
Regie:
Brad Bird

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