Filmkritik „Maleficent“ (Blu-ray)


Maleficent
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Ich hab tatsächlich schon lange keinen Disney Film mehr gesehen und ewig lange auch keinen Angelina Jolie Film mehr. Da kam mir der DVD und Blu-ray Start zu „Maleficent“ am 02.10.2014 wie gerufen. Vor allem da der Trailer sowieso schon Lust auf mehr gemacht hat und ich es leider nicht geschafft habe, mir den Film auf der großen Leinwand anzusehen. Insbesondere der Perspektivenwechsel in der Story ist ganz nach meinem Geschmack.

Maleficent ist verraten worden und ihr Land sieht sich einer Bedrohung durch das benachbarte Königreich gegenüber. Zutiefst enttäuscht verwandelt sich die einstmals fröhliche Fee immer mehr in eine dunkle Anführerin. Aus Rache verflucht sie die Tochter des Königs, doch stell sich mit den Jahren heraus, dass Aurora möglicherweise die Einzige ist, die beide Königreiche noch retten kann und die auch auf Maleficent eine ganz besondere Wirkung hat.

Deutscher Trailer zu „Maleficent“
[youtube]http://youtu.be/Qf4z88QQhus[/youtube]

Filmkritik „Maleficent“

Tendenziell hatte ich während des Films und auch danach das Gefühl, dass er den weiblichen Zuschauern mehr zusagt, als den männlichen. Es ist ja nicht so, dass ich unbedingt bei jeden Film auf solch eine Ausrichtung achte, aber bei „Maleficent“ ist es mir einfach offensichtlich aufgefallen. Zwar zählt „Maleficent“ ohne Frage zu den düsteren der Disney Filme und ist weit entfernt von der „Unterhaltung für die ganze Familie“, aber dennoch hat vor allem die Story und deren Wendungen einen recht weiblichen Charakter und den so typischen Disney-Flair.

Was zu allererst ins Auge sticht, sind die stets präsenten Special Effects. Wenn von der Machart auch komplett anders, scheinen die Produktionen von „Sin City“ Filme und „Maleficent“ sich sehr zu gleichen und überwiegend im „Grünen“ stattgefunden zu haben.
Das Ergebnis kann sich in beiden Fällen sehen lassen. Was jedoch bei Letzterem auch kein Wunder sein sollte – bei dem Regisseur. Robert Stromberg liefert zwar mit „Maleficent“ seine erste Regiearbeit ab, jedoch hat er als Visual Effects Verantwortlicher bereits bei Filmen wie „Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt“, „Die Tribute von Panem –The Hunger Games“ oder „Pans Labyrinth“ mitgewirkt.

Was etwas seltsam war und was ich nicht genau zuordnen kann ist die Tatsache, dass mir die Bilder in manch einer Sequenz irgendwie unscharf vorkamen. Ob es ein technisches Problem in meinem Heimkino war oder es einfach ein Visual Effects Overload war, so dass ich nicht ich alles sauber verarbeiten konnte, kann ich nicht sagen. Dadurch stellte sich jedoch bei mir den gesamten Film über ein leicht unwohliges Gefühl ein.

Größter Pluspunkt ist die Geschichte, die wunderbar neu und anders erzählt wird, als das was man bisher kennt. Basierend auf dem Märchen von Dornröschen erzählt dieser Spin Off die Geschichte der Bösen Fee und wirft ein komplett neues und unerwartetes Licht auf diese Figur. Angelina Jolie wurde hier zwar ungewohnt aber passend gecastet und füllt die Rolle durch ihre starke Leinwandpräsenz perfekt aus.

Disney und Jolie Fans werden auf ihre Kosten kommen, doch stellt „Maleficent“ nicht das Meisterwerk dar, welches ich im Vorfeld erwartet hatte. Kurzweilig, unterhaltsam, aber in der heutigen Zeit kein wirkliches Highlight.

6 von 10 Freeks

Darsteller:
Angelina Jolie, Elle Fanning, Sharlto Copley
Regie:
Robert Stromberg

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