Filmkritik ‚Madagascar 3: Flucht durch Europa‘ (DVD)


Die ungleichen Freunde aus dem New Yorker Zoo sind zurück und das bereits zum dritten Mal. 2005 startete mit „Madagascar“ das Franchise-Karussell aus dem Hause Dreamworks Animation, die bereits zuvor mit „Shrek“ einen internationalen Megahit landeten.

Auf den ersten Kinofilm folgen diverse Kurzfilme, Videospiele und weitere Fortsetzungen im Spielfilmformat. Insbesondere die Pinguine haben es dem Publikum angetan und Dreamworks hat mit einzelnen Spinoffs und einer passenden TV Serie „Die Pinguine von Madagascar“ darauf entsprechend reagiert.

2012 kam dann mit „Madagascar 3: Flucht durch Europa“ der dritte Teil der Reihe in die deutschen Kinos, der kürzlich DVD und Blu-ray Premiere feierte.

Alex, Marty, Melman und Gloria arbeiten immer noch verzweifelt an ihrer Rückkehr in die Heimat. Der neuste Versuch scheint sehr viel versprechend, doch kommt es wieder mal zu unvorhergesehenen Komplikationen und die vier Freunde landen statt in ihrem geliebten New York in Europa. Auf der Flucht vor Tierfängern schließen sie sich einem Wanderzirkus an, der möglicherweise auch ihr Ticket nach Amerika ist.

Deutscher Trailer „Madagascar 3: Flucht durch Europa“
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=jukhB9DRzKE[/youtube]

Filmkritik zu „Madagascar 3: Flucht durch Europa“

Laut „Madagascar 3“ DVD Cover behauptet zumindest das Box Office Magazine „Urkomisch, das bisher beste Madagascar“.
Sehe ich nicht so. Eher das Gegenteil ist der Fall. Aber bitte jetzt nicht falsch verstehen. Es geht dabei nur um den Vergleich der bisherigen Filme der Reihe untereinander, wo ich einfach finde, dass die beiden Vorgänger doch besser waren.
Dies soll nicht heißen, dass der neuste Streifen grundsätzlich schlecht ist oder gar für Kinder ungeeignet oder sowas. Es mag in meinen Augen zwar der schwächste Teil der Madagascar Reihe sein, aber unabhängig davon, ist es immer noch gute Familienunterhaltung.

Das Wiedersehen mit alten Bekannten sorgt für den gewohnten Witz und Charme, den man bereits von den Vorgängern gewohnt ist. Nicht nötig altbewährtes zu ändern, wenn es bisher so gut funktioniert hat.
Nur sind es nicht die Charaktere, sondern ist eher das Setting, das sich nicht so richtig einfügen will. Es wirkt an sich alles etwas „komisch“, da die Zootiere nun das erste Mal nicht in eine natürliche Umgebung wie den Dschungel von Madagascar oder die Steppe von Afrika gesetzt werden, sondern eben in die zivilisierte Welt und sich unter Menschen durchschlagen müssen.
Es ist einfach so ein Bauchgefühlt, dass das alles nicht ganz passt und ein kleiner fader Beigeschmack zurückbleibt.
Plus vielleicht die äußerst überengagierte Tierfängerin, die als böse Gegenspielerin ein bisschen „too much“ war. Herauskommt stellenweise eine Art kleiner Actionfilm für Kinder.

Für die eigentlichen Highlights sorgen wieder mal die Pinguine und der beste Lacher des Films geht eindeutig auf Martys Kappe – ich sag nur Afrozirkus:D
Zwar eine Szene die bereits im Trailer zu sehen war, aber das hat dem Film in diesem Moment nicht geschadet.

Ich kann „Madagascar 3 – Flucht durch Europa“ nicht zerreißen und will das auch gar nicht. Auf der anderen Seite habe ich aber auch kaum Dinge, die sich besonders hervortun. Denn Madgascar ist eben Madagascar. Solide abgearbeitet und Soll erfüllt würd ich sagen.

Für Teil 1 habe ich 7 Punkte und für Teil 2 6 Punkte vergeben. Meine finale Bewertung zu „Madagascar 3: Flucht durch Europa“ spiegelt somit auf der einen Seite das Verhältnis der Filme untereinander wieder, gilt aber auch im generellen Filmvergleich.

5 von 10 Freeks

Synchronstimmen:
Ben Stiller, Jada Pinkett Smith, Chris Rock
Regie:
Eric Darnell, Tom McGrath, Conrad Vernon

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