Filmkritik „Left Behind“ (DVD)


Left Behind
Left Behind

Da ist er wieder. Nicolas Cage. Eine weitere Rolle, ein weiterer Flop und kein Ende in Sicht (habe ich ihn doch erst kürzlich in einem Tempelritter Trailer wiedergesehen). Und dabei kann man die Flops nicht immer ausschließlich ihm persönlich ankreiden. Wenn das Drehbuch einfach miserabel ist, wie bei „Left Behind“ und nichts tiefgehenderes zulässt, ist das Resultat eben bescheiden.

Von einem Moment auf den anderen verschwinden Menschen auf der ganzen Welt spurlos. Die Zurückgebliebenen sehen sich einer Welt voller Chaos und Zerstörung gegenüber. Auch Pilot Rayford Steele und seine Tochter Chloe gehören zu den Überlebenden. Zur Zeit des Verschwindens befanden sie sich an verschiedenen Orten und so kämpft sich jeder von ihnen durch das Chaos, in der Hoffnung irgendwo überlebende Familienangehörige zu finden.

Deutscher Trailer „Left Behind“
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=5nllKO0FHrU[/youtube]

Filmkritik „Left Behind“

Bei „Left Behind“ handelt es sich um die Verfilmung der Buchreihe „Finale – Die letzten Tage der Erde“ von Tim LaHaye. Die Info, dass die Geschehnisse im Film eben nur der Anfang sind, kommt dem Film eigentlich nur zu Gute und entschuldigt ein paar Aspekte. Hilft am Ende aber auch nicht weiter und lässt den Zuschauer immer noch kopfschüttelnd zurück.

Der Film beginnt mit Grundsatzdiskussionen zum Thema Religion, was ist gut, was ist böse und gibt es überhaupt einen Gott oder eine andere Art höhere Macht. Das aber nicht einmal mit Hand und Fuß, so dass es tatsächlich zum Nachdenken anregen würde, sondern einfach mal eben schnell in verschiedensten Kontexten in den Raum geworfen, damit es als Grundlage für weitere Handlungsstränge dienen kann.

Die Krux an der ganzen Sache ist nur, das eigentliche Thema, nämlich was passiert denn nun mit den „Left Behind“-Leutchen, kommt gar nicht zum Zuge. Der gesamte Film ist eine überdimensionale Intro, eine Vorbereitung auf das was danach kommt beziehungsweise kommen könnte, denn es passiert einfach nichts – zumindest nicht in diesem Film. Und bei dem ausgebliebenen Erfolg, ist es fraglich, ob es jemals passieren wird.

Den ganzen Film über wartet man darauf, dass er doch noch die Kurve bekommt und einfach besser wird. Sowohl was die schauspielerischen Leistungen, als auch was die Story angeht. Vergeblich. Das Anfangsniveau wird beibehalten. Keine Ausreißer, keine großen Entwicklungen und erst recht keine Verbesserungen.

Left Behind“ war nicht mal als Unterhaltung beim Bügeln geeignet und eher früher als später war ich nur noch genervt. Genervt vom Drehbuch, genervt von den Charakteren, genervt von den Dialogen und genervt von Cage.

2 von 10 Freeks

Darsteller:
Nicolas Cage, Lea Thompson, Cassi Thomson
Regie:
Vic Armstrong

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