Filmkritik „Kiss & Kill“ (Blu-ray)


Ashton Kutcher und Katherine Heigl, beide versprechen in der Regel angenehme, seichte Unterhaltung für einen Filmeabend zu zweit. “Kiss & Kill” bildet da absolut keine Ausnahme, ist viel mehr wohl noch etwas seichter, als aufgrund der Stroy zu erwarten war.

Spencer Aimes (Ashton Kutcher) ist Auftragskiller und entschließt sich aus seinem Job auszusteigen, nachdem er in Jen (Katherine Heigl) seine Traumfrau getroffen hat. Diese weiß nichts von seiner beruflichen Tätigkeit und ein paar Jahre später führen die beiden ein glückliches Leben in einer amerikanischen Vorstadt.
Bis eines Tages diverse Killer versuchen sie beide umzubringen, um an das Kopfgeld heranzukommen, dass auf Spencers Kopf ausgesetzt ist.

Deutscher Trailer zu “Kiss & Kill”



Ashton Kutcher als charmanter Auftragskiller, Katherine Heigl als die unwissende, unschuldige und gutaussehende Frau an seiner Seite. Es gäbe schlechtere Besetzungen für diese beiden Rollen, aber dennoch scheint diese Paar nicht ganz zu harmonisieren. Der Funke springt nicht über und als Zuschauer verfolgt man relativ emotionslos die Geschnehnisse im Film.

Kiss & Kill” schafft es überraschenderweise dann aber doch noch, zumindest zeitweise Spannung aufzubauen. Vor allem zum Ende des Films hin, wenn Spencer und Jen auf der Flucht sind und sprichwörtlich jeder dem sie begegnen, ein potenzieller Killer sein könnte, mit dem Auftrag sie zu töten.
Doch eine Schwalbe macht noch keinen Frühling und ein paar Minuten Spannung noch keinen guten Film.

Trotz einem fast schon Romantik-Komödien Status, der wohl vor allem auf die Wahl der Hauptdarsteller zurückzuführen ist, fallen die Action-Sequenzen doch immer wieder überraschend brutal aus.
Ein wenig erinnert Kiss & Kill” an den Action-Hit „Mr & Mrs Smith“ mit Brad Pitt und Angelina Jolie. Wo dieser sich jedoch ganz klar für eine Ausrichtung entschieden hat, nämlich die Action mit nur leichten Anteilen an Komik, kann “Kiss & Kill” sich nicht wirklich entscheiden. Im Film wird letztendlich zuviel von alle möglichen Genres irgendwie untergebracht und darunter leidet das Gesamtwerk.

Ein paar kurze Worte noch zur Ausstattung der Blu-ray. Ton und Bild sind erwartungsgemäß perfekt, das Bonusmaterial ist jedoch genau so seicht, wie der Film selbst.
Es hapert dabei nicht an der Menge, sondern eher an der Qualität der Bonus-Features. So sind zum Beispiel „verpatzte Szenen“ vorhanden, jedoch scheint es sich dabei um Insider Witze zu handeln, die niemand versteht, der nicht beim Dreh mit dabei war.
Ein paar zusätzliche Filmszenen hat die Blu-ray ebenfalls zu bieten, diese habe ich mir nach dem enttäuschenden Film und den nicht lustigen „Goofs“ jedoch gespart.

„Kiss & Kill“ ist nicht Kutchers und Heigls beste Leistung, kann zwischendurch aber dennoch ansatzweise überzeugen.

4 von 10 Freeks
Darsteller:
Ashton Kutcher, Katherine Heigl, Tom Selleck
Regie:
Robert Luketic

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Filmkritik "Kiss & Kill" (Blu-ray), 4.0 out of 10 based on 2 ratings

2 Replies to “Filmkritik „Kiss & Kill“ (Blu-ray)”

  1. Ich weiß schon warum ich mir diesen Film im Kino erspart habe und fühle mich mit dieser Kritik mehr als bestätigt.

    Ursprünglich wollten meine Freundin und ich uns den tatsächlich ansehen, aber auch „damals“ haben uns die teils vernichtenden Kritiken abgeschreckt. Gut zu wissen, dass das anscheinend die richtige Entscheidung gewesen ist!

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