Filmkritik ‚Der Lorax‘ (Blu-ray)


Der Lorax
Der Lorax

Der Lorax“ ist mal wieder einer dieser Filme, die ohne meinen Filmblog einfach an mir vorübergegangen wären. So aber gab’s mal wieder ein Rezensionsexemplar und ich durfte mir den neusten Streich der Macher von „Ich – Einfach unverbesserlich“ anschauen. Da ich von Gru und seinen Minions ziemlich begeistert war, war ich zunächst einmal recht positiv auf das neuste Werk eingestellt.

In Thneed-Ville ist alles, wirklich alles, aus Plastik. Vor allem Grünpflanzen sucht man hier vergeblich.
Ein 12-jähriger Junge möchte hinter das Geheimnis kommen, was mit den Bäumen passiert ist und sucht daher den Once-ler auf. Ein mysteriöser Einsiedler, der definitiv etwas mit dem Verschwinden der Bäume zu tun hat.

Deutscher Trailer „Der Lorax“
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=znqPSaquNXs[/youtube]

Filmkritik „Der Lorax“

Bitte, bitte warnt mich doch nächstes Mal vor, wenn in einem Film gesungen wird. Ich habe generell wirklich nichts dagegen und gucke mir gerne immer mal wieder Disney-Klassiker wie „Der König der Löwen“, „Aladdin“ oder ähnliches an, aber wenn es mich so völlig unvorbereitet trifft, wie es bei „Der Lorax“ wieder der Fall war, bin ich zunächst einmal immer etwas perplex. Seit wann wird beim Singen vorgewarnt??? In so ziemlich jedem Kinderfilm wird gesungen 😉

Nichtsdestotrotz kann ein Film den daraus resultierenden, vielleicht etwas schwierigen Stand ohne weiteres wieder wettmachen, wenn die musikalische Untermalung entsprechend gelungen ist. Zwar haben die Lieder in „Der Lorax“ nicht unbedingt Ohrwurmcharakter und verschwinden recht schnell wieder aus der Erinnerung, aber hörbar und kindgerecht sind sie allemal. Und somit bleibt außer der Überraschung im ersten Moment, kaum ein negativer Beigeschmack.
Es ärgert mich im Nachhinein etwas, dass ich nicht noch in die englische Originalversion reingeguckt habe, weil ich besonders bei den Liedern das Gefühl habe, dass die Deutsch-Synchronisation nicht ganz so gelungen ist.

Die Story ist schön erzählt, hat einen netten Hintergrund und ist absolut kinderfreundlich, genauso wie die Umsetzung der einzelnen Charaktere. Wie man es aus „Ich – Einfach unverbesserlich“ bereits kennt, lässt der Witz und Humor des Films auch durchaus erwachsene Zuschauer immer mal wieder auflachen.

Selbstverständlich schreibe ich an dieser Stelle aus Sicht eines Erwachsenen. Wie der Film bei jüngeren Zuschauern ankommt, kann ich nur sehr schwer einschätzen. „Der Lorax“ wird berechtigterweise den Weg in ein paar heimische Kinderfilmsammlungen finden, generell würde ich jedoch sagen, dass es zuvor eine Liste an Filmen gibt, die man auf alle Fälle vorher anschaffen sollte.

5 von 10 Freeks
Stimmen:
Zac Efron, Taylor Swift, Danny DeVito
Regie:
Chris Renaud, Kyle Balda

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