Filmkritik ‚Das Schwergewicht‘ (DVD)


Das Schwergewicht
Das Schwergewicht

Nach recht langer Zeit hatte ich mit „Das Schwergewicht“ mal wieder einen Kevin James Film vorliegen. Und ich musste mich nicht mal zwingen ihn zu gucken, sondern hatte wirklich Lust darauf. Anders bei seinen Vorgängern „Kindsköpfe“ oder „Der Zoowärter“. Da fällt mir ein, dass ich beide bis heute noch nicht gesehen habe…wird vielleicht mal Zeit, um mir ein eigenes Urteil zu bilden und herauszufinden, ob die Filme wirklich so schlecht sind wie es die Trailer versprechen.

So sehr ich Kevin James in King of Queens auch mochte, bis auf „Hitch“ konnte mich bisher keiner seiner Filme wirklich überzeugen. Und ähnlich wie bei Adam Sandler gebe ich ihm aber immer wieder eine neue Chance mich eines besseren zu belehren.

Scott Voss ist Lehrer an einer Schule, die von großen Budgetkürzungen betroffen ist. Um einem seiner Kollegen unter die Arme zu greifen und zu verhindern, dass der beliebte Musikkurs dem fehlenden Budget zum Opfer fällt, greift Scott zu drastischen Maßnahmen. Er startet mit Hilfe eines Trainers eine Martial Arts Karriere und versucht auf diesem Wege an das hohe Preisgeld zu kommen, das all ihre Probleme lösen würde.

Deutscher Trailer zu „Das Schwergewicht“
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=KZcJEXYw4NM[/youtube]

Filmkritik „Das Schwergewicht“

Die Story erfüllt ihren Zweck und mehr verlangt auch niemand. Nach recht kurzer Einleitung konzentrieren sich die weiteren Handlungsstränge vollkommen auf das Training und die Kämpfe. Nebenbei gibt es noch eine kleine, wirklich kleine Lovestory, aber im Großen und Ganzen liefert „Das Schwergewicht“ was man von ihm erwartet.

Dazu zählen gut inszenierte Kämpfe und ein gut aufgelegter Kevin James, dem ich zu jeder Sekunde während des Films den Mixed Martial Arts Kämpfer abgenommen habe. Was sowohl an einer gewissen schauspielerischer Leistung, als auch an einem guten Martial Arts Coach und an den körperlichen Veränderungen liegt. So ist James zwar immer noch der Typ „Kräftiger-Körperbau“, aber er konnte definitiv das ein oder andere Fettpölsterchen durch Muskelmasse ersetzen. Die Vorbereitung auf die Rolle scheint ihm richtig gut getan zu haben.
Ansonsten bleibt eigentlich nicht viel mehr zum Film zu sagen. Nichts was wirklich hervorsticht – weder im positiven noch im negativen Sinne. „Das Schwergewicht“ kann man auf gewisse Art und Weise ein klein wenig als das Komödien-Pendant zu „Warrior“ bezeichnen. Sportlerkomödie gegen Sportdrama im Martial-Arts-Milieu. Gewagt aber irgendwie auch gerechtfertigt;)

Als seichter Film funktioniert „Das Schwergewicht“ ganz wunderbar. Das wurde mir mittlerweile auch von anderer Seite nochmals bestätigt und scheint den generellen Grundtenor wiederzugeben. Also greift ruhig zu, wenn ihr euch bisher noch unsicher wart.

6 von 10 Freeks

Darsteller:
Kevin James, Salma Hayek, Henry Winkler
Regie:
Frank Coraci

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