Filmkritik ‚All Things Fall Apart‘ (DVD)


All Things Fall Apart
All Things Fall Apart

Sein Filmdebut “Get rich or die trying” habe ich gesehen und “Set Up” habe ich ebenfalls gesehen. Beide Filme konnten mich nicht gerade von Curtis „50 Cent“ Jacksons schauspielerischen Fähigkeiten überzeugen.
Nun ist mir mit „All Things Fall Apart“ ein weiteres Werk des US Rappers untergekommen. Auch wenn der Film bereits 2011 gedreht worden ist, feierte er erst kürzlich seine deutsche DVD und Blu-ray Premiere. Zu einem Kinostart hatte es gar nicht erst gereicht.

Deon gilt als aufstrebender Stern am Football-Himmel. Der Sprung in die NFL ist nur noch eine Frage der Zeit. Doch dann kommt es zu einem schweren Schicksalsschlag: Deon erkrankt an Krebs. Seine sportliche Karriere scheint beendet und auch der Zusammenhalt der Familie wird auf eine harte Zerreißprobe gestellt. Während der Kampf gegen den Krebs all seine Kraft kostet, liegt es dennoch an ihm alleine, sein eigenes und das Schicksal der anderen zum positiven zu wenden.

US Trailer zu „All Things Fall Apart“
[youtube]http://youtu.be/mgakz8gP4x0[/youtube]

Filmkritik „All Things Fall Apart“

In seinem aktuellsten Film „All Things Fall Apart“ versucht Curtis Jackson es nun also im Sportlerdrama Genre und das mit vollem Körpereinsatz. Auf knapp 70Kg hat er sich wohl für seine Rolle während der Dreharbeiten runtergehungert. Durchaus eine bemerkenswerte, wenn auch fragwürdige, Leistung. Dennoch machen ein paar Kilo weniger auf der Waage noch keinen guten Schauspieler aus.

Auch wenn der Film zeitweise den Ansatz einer Biographie zeigt, ist mir nicht bekannt, dass eine entsprechende Real-Vorlage tatsächlich existiert. Die Charaktere sind dafür auch einfach zu stereotypisch und leider auch viel zu unglaubwürdig.
Die Kombination aus Drehbuch und Cast reizt das generelle Potenzial der doch recht guten Grundidee bei weitem nicht aus. „All Things Fall Apart“ ist ein Film, der einfach vor sich hin dröppelt. Zu keiner Zeit fesselnd und mit einem Ende, das mich zum Abschalten des Films verleiten würde – wenn er nicht sowieso schon zu Ende wäre.

Möglicherweise auch einfach nur ein Resultat aus den Tatsachen, dass sich die Hauptdarsteller Jackson und Van Peebles auch hinter der Kamera die Arbeiten aufgeteilt haben. So schrieb 50 Cent am Drehbuch mit und Van Peebles nahm zusätzlich noch auf dem Regiestuhl platz.

50 Cent ist schlicht und einfach kein Schauspieler und Körperquälerei oder Selbstgeiselung reicht einfach nicht aus, um dies zu ändern. „All Things Fall Apart“ ist weder für Fans des Rappers noch für Fans des Filmgenres lohnenswert. Für mich der ideale Film als DVD Beilage in einer Fernsehzeitschrift.

4 von 10 Freeks

Darsteller:
Curtis „50 Cent“ Jackson, Ray Liotta, Mario Van Peebles
Regie:
Mario Van Peebles

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