‚Die Tribute von Panem – Catching Fire‘ (Kino)


Ich habe vor einiger Zeit feststellen müssen, dass ich total versäumt habe, eine Filmkritik zu „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“ zu schreiben. Damals hatte ich vor, zu verhindern, dass das Selbe mit „Die Tribute von Panem – Catching Fire“ passiert. Und heute bin ich in der Situation, dass es weder eine Kiritk zu „The Hunger Games“ noch zu „Catching Fire“ gibt….perfekt gelaufen würd ich sagen.
Um dies aber nicht einfach so stehen zu lassen, hier nun, mit etwas Verspätung, meine Meinung zum zweiten Teil der „Panem“- Saga, mit einer klasse Jennifer Lawrence.

Zwar sind die 74. Hungerspiele beendet und sowohl Katniss als auch Peeta haben diese überlebt – doch damit liegt die Herausforderung noch lange nicht hinter ihnen. Es brodelt in den Distrikten und Präsident Snow will die aufkommende Revolution schon im Keim ersticken. Was ist da besser geeignet als das Symbol der Revolution, Katniss und ihren Spotttölpel, abermals in die Arena zu schicken und dem Volk in Erinnerung zu rufen, wer der wahre Machthaber ist. Ob sich er bereits ins Rollen gebrachte Stein so aufhalten lässt, bleibt jedoch offen, denn Katniss steht schon lange nicht mehr alleine da.

Deutscher Trailer zu „Die Tribute von Panem – Catching Fire“
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=OssnwjeDcjM[/youtube]

Filmkritik „Die Tribute von Panem – Catching Fire“

Jennifer Lawrence wandelte sich seit „The Hunger Games“ zu Everybody’s Darling und eines von Hollywoods gefragtesten, jungen Talenten. Ihre schauspielerischen Fähigkeiten überzeugen auf ganzer Linie. Neben ihren bisherigen Rollen in Blockbustern wie „X-Men“ und „Panem“, bewies sie ihr Können als Chraktermime auch bereits in Produktion wie „Winter’s Bone“, „Silver Linings“ oder zuletzt in „American Hustle“.

Aber nicht nur deswegen kommt „Die Tribute von Panem – Catching Fire“ bei Fans und Kritikern gleichermaßen gut an. Auch die Umsetzung generell ist sehr gelungen. Die Story selbst folgt 1:1 den Ereignissen im Buch. So wie auch schon bei der Verfilmung von Teil 1, wurde bis auf ein paar wenige kleine Details tatsächlich alles verarbeitet, was Autorin Suzanne Collins in ihren Bestsellern ausführt. Das dies Vor- und Nachteile hat ist bei einer Romanverfilmung keine wirkliche Überraschung.

Nach einem sehr ruhigen Einstieg, nutzt der Film die erste Hälfte, um den Zuschauer erfolgreich in die richtige Stimmung zu versetzen und lässt darauf eine kurzweilige zweite Hälfte folgen. „Catching Fire“ fesselt, obwohl man als Leser der Romane schon weiß was passiert. Und als Neuling verfolgt man die Ereignisse allemal voller Spannung.
Schade dabei ist, dass recht emotionale Szenen, die im Buch über mehrere Seiten aufgebaut werden, im Film dann in 10 Sekunden passiert sind. Aber das ist nun mal der Unterschied zwischen dem geschriebenen Wort und dem bewegten Bild. Kann man also dem Film nicht persönlich ankreiden.

Das größte Manko ist tatsächlich, dass vor allem dieser Teil der Reihe nicht alleine stehen kann, um hiermit auf die oben erwähnten Nachteile einer vorlagengetreuen Romanverfilmung zurückzukommen.
Klar, es ist von Anfang an als Trilogie aufgebaut gewesen, aber dass ein einzelner Film allein so gar nicht funktioniert ist trotzdem immer noch mal ein ärgerlich. Dann musste ich auch noch feststellen, dass laut IMDB das dritte Buch –welch Überraschung- in 2 Teile aufgeteilt wird. Ein großer Fehler wie ich finde.
Suzanne Collins hat die Romane zwar beschreibend geschrieben, aber dennoch so, dass es ohne weiteres in einem Film hätte erzählt werden können. Hat ja mit Teil 1 und 2 auch geklappt. Das dritte Buch ist nicht länger als seine Vorgänger, somit wäre ein 120-140 Minuten Film vollkommen ausreichend. So befürchte ich, dass es wieder nur ein Hinhalten der Zuschauer auf das wahre Finale werden wird und dadurch auch langatmiger und ereignisloser als die Vorgänger.

Aber ich komme vom Thema ab. „Die Tribute von Panem – Catching Fire“. Jennifer Lawrence. Darum geht es hier. Und hier gibt es keine große Kritik zu äußern. Toll gespielt und für einen Blockbuster dennoch mit Herz und Verstand und nicht nur oberflächliches Popcornkino. Schaut ihn euch an, jedoch ist die Vorkenntnis von Teil 1 ein Muss und macht euch Am Ende auf einen absoluten Cliffhanger bereit.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge schaue ich in die Zukunft und erwarte Teil 3.1 (2014) und Teil 3.2 (2015). Darüber hinaus werde ich aber auch aufmerksam Jennifer Lawrence weiteren Werdegang im Auge behalten und schauen, welche Schmankerl sich da noch bieten werden.

8 von 10 Freeks

Darsteller:
Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth
Regie:
Francis Lawrence

VN:F [1.9.22_1171]
Deine Filmbewertung:
Rating: 9.7/10 (6 votes cast)
'Die Tribute von Panem - Catching Fire' (Kino), 9.7 out of 10 based on 6 ratings

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Lesen Sie den vorherigen Eintrag:
#YouCanDo – das Social Biopic Projekt

Als O2 Kunde bin ich selbstverständlich öfters mal auf der Web-Präsenz dieses Anbieters unterwegs, vor allem in deren Bereich „O2...

Schließen