„Dickste Freunde“ Filmkritik (DVD)


Am 26.05.2011 erscheint “Dickste Freunde” mit Vince Vaughn und Kevin James auf DVD und Blu-ray. Ich hatte vorab die Möglichkeit mir den Film anzusehen und möchte euch meine dazugehörige Filmkritik nicht vorenthalten.
Schon mal ein kleiner Hinweis vorab, zwar wird “Dickste Freunde” als Comedy-Drama bezeichnet, der Fokus liegt jedoch eindeutig auf der Dramatik und weniger auf der Comedy.

Verantwortlich für den Film ist Ron Howard, der mit seiner Arbeit als Regisseur bereits auf eine lange Liste großartige Filme zurückblicken kann, die unter anderem solch weltbekannte Titel enthält wie „Apollo 13“, „A beautiful Mind – Genie und Wahnsinn“, „Illuminati“, „Frost/Nixon“ und „The Da Vinci Code – Sakrileg“.
Vielleicht, wenn ich ein bisschen darüber nachgedacht hätte, wäre das schon mal ein erster Hinweis für mich gewesen, dass “Dickste Freunde” nicht unbedingt die Spaß-Komödie werden wird, wie ich sie mir vorgestellt habe.

Der Kurzinhalt zu “Dickste Freunde” kann sehr einfach ausfallen: ein Mann entdeckt, dass die Frau seines besten Freundes eine Affäre hat.
Da dies jedoch nicht ganz so aussagekräftig ist, hier nichmals eine etwas ausführliche Inhaltsangabe des Films.
Ronny (Vince Vaughn) und Nick (Kevin James) sind seit der High School die besten Freunde und haben mittlerweile ein eigenes kleines Unternehmen aufgezogen. Kurz vor einem großen, etnscheidenden Vertragsabschluss findet Ronny heraus, dass Nicks Frau ihn betrügt, doch damit der Geheimnisse noch lange nicht genug. Ronny, der die Beziehung zwischen Nick und seiner Frau Geneva (Winona Ryder) immer als perfekt angesehen hat, gerät in eine Zwickmühle: soll er Nick geradeheraus die Wahrheit sagen und den Vertragsabschluss gefährden oder gehen ihn die ehelichen Probleme seines besten Freundes gar nichts an? Unter seiner Heimlichtuerei leidet zunehmend auch seine eigene Beziehung und so muss Ronny schnellstmöglich eine angemessen Lösung finden.

Deutscher Trailer zu “Dickste Freunde”



Dickste Freunde” ist leider nicht der Buddy-Movie, den ich aufgrund der Besetzung erwartet hatte.
Statt in die Richtung von Filmen wie “Die Hochzeits-Crasher“ mit Vince Vaughn und Owen Wilson oder “Chuck und Larry – Wie Feuer und Flamme” mit Kevin James und Adam Sandler, schlägt der Film bereits nach der ersten halben Stunde eine eher unerwartete Richtung ein.

Zeigt der Anfang des Films die typischen, bei Vaughn und James zu erwartenden, Charakteristiken, die auch am Ende in den letzten Minuten wieder aufgergriffen werden, ist davon während der meisten Laufzeit eigentlich nichts mehr zu spüren.
So fügt Wynona Ryder in der Rolle von Nicks Frau dem Film eine fast schon Psycho-Thriller-artige Note hinzu. Nichts mit lockeren Späßen und grandioser Situationskomik. Erpressung und emotionales Mimenspiel sind angesagt.

Eines der wenigen Higlights im Film sind eindeutig die Aufrtitte von Jungstar Channing Tatum, der es schafft Muskelprotz, Weichei, hard-Rocker und Softy in einer Person zu vereinen. Ansonsten sind Lacher aber eher rar gesät.

Ich gebe zu, dass die Kritik durch meine Erwartungen sehr voreingenommen ist, aber wenn man Vince Vaughn und Kevin James für einen Film castet hat man als Zuschauer eben direkt eine Vorstellung davon, wie solch ein Film auszusehen hat. “Dickste Freunde” war einfach nicht der Film, den ich erwartet hatte.

4 von 10 Freeks
Darsteller:
Vince Vaughn, Kevin James, Winona Ryder, Jennifer Connelly
Regie:
Ron Howard

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