Blogger-Interview zum Kinostart von „Schossgebete“


Schossgebete
Schossgebete

Zum Kinostart von „Schossgebete“ wurde ich zusammen mit 3 weiteren Bloggern eingeladen, ein Blog-übergreifendes Interview mit dem Regisseur Sönke Wortmann und der Hauptdarstellerin Lavinia Wilson zu führen.

Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Charlotte Roche kommt am 18.09.2014 in die deutschen Kinos und ist Sönke Wortmanns insgesamt 21. Regiearbeit. Bekannt wurde der deutsche Regisseur durch erfolgreiche Filme wie „Kleine Haie“, „Der bewegte Mann“, „Das Wunder von Bern“ oder die Doku „Deutschland. Ein Sommermärchen“. Nun legt er mit „Schossgebete“ eine facettenreiche Komödie vor.

Elizabeth Kiehl kann eigentlich nur beim Sex so richtig loslassen. In ihren Rollen als Ehefrau und Mutter versucht sich ständig es allen recht zu machen und sie hat an sich selbst den Anspruch die perfekte Mutter, die perfekte Ehefrau und auch die perfekte Liebhaberin zu sein. Nicht nur für die hochneurotische Frau, ist dies ein Anspruch der recht zermürbend sein kann und bei dem Humor durchaus hilfreich ist.

Deutscher Trailer zu „Schossgebete“
[youtube]http://youtu.be/TTvBL4eUKrE[/youtube]

Als Gründer der #ZweiWortKritik konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, dem Regisseur neben meiner eigentlichen Frage, so als kleinen Bonus auch eine Art #ZweiWortKritik zu entlocken.
Filmfreek.de: Eine kleine Bonusfrage: Würden Sie Schossgebete in zwei Worten beschreiben können?
Sönke Wortmann: Bonusfragenantwort in zwei Worten: „Natürlich nicht.“.

Was der Regisseur sonst zum Film allgemein sagt, wollte ich dann in der eigentlichen Frage wissen.
Filmfreek.de: Worin lag die Herausforderung bei der Verfilmung von „Schossgebete“?
Sönke Wortmann: Die größte Herausforderung war wohl der Drahtseilakt zwischen Trauer und Humor, zwischen Tragödie und Komödie.

Neben Jürgen Vogel ist auch Lavinia Wilson in einer der Hauptrollen zu sehen. Hier meine Frage an die gebürtige Münchnerin.
Filmfeek.de: Wie haben Sie sich auf die Rolle der Elizabeth vorbereitet oder steckte diese schon die ganze Zeit in Ihnen?
Lavinia Wilson: Ich habe Woody Allens Stadtneurotiker noch mal geguckt. Und mich mit einem Psychologen getroffen, um über die Symptome von Traumatisierungen zu sprechen – und in dem Film war ungewöhnlich viel Text zu lernen, Elisabeth plappert ja am laufenden Band. Aber natürlich gebe ich jeder Figur was von mir mit – ich werde ja nicht plötzlich körper- und seelenlos vor der Kamera. Getrieben-sein, mutig-sein, Selbstreflexion waren für mich die Hauptcharaktereigenschaften von Elisabeth – und die kann man sich ja ganz gut vorstellen. Wenn man so einen roten Faden hat, dann ergeben sich der Habitus (Gesten, Tempo, Art zu sprechen etc.) im besten Falle fast automatisch. Und trotzdem ist eine Filmfigur etwas ganz anderes als ich, wenn ich auch nur einen Bruchteil der Probleme hätte, die meine Filmfiguren so mit sich rumschleppen, würde ich keinen Drehtag überstehen.

Und auch Lavinia Wilson kam um eine Bonusfrage nicht herum und war gerne bereit diese zu benatowrten.
Filmfreek.de: Wie lautet Ihr Lieblingszitat Ihres Charakters in „Schossgebete“?
Lavinia Wilson: Lieblingszitat: „Hätte hätte Fahrradkette.“

An dieser Stelle erstmal vielen Dank sowohl an Lavinia Wilson und Sönke Wortmann, dass sie sich den Blogger-Fragen gestellt haben.
Wenn nun euer Interesse geweckt ist und ihr die weiteren Fragen meiner Bloggerkollegen entdecken wollt, folgt einfach den folgenden Links

  • Farbensportlich.de
  • Kino7.de
  • Myofb.de
  • Weitere Infos erhaltet ihr ergänzend auf der Facebookseite zu „Schossgebete“ und der Facebookseite von Lavinia Wilson.

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