Screencrush hat kürzlich in ihrem Artikel “Splitting Movies into Parts 1 and 2” sehr gut zusammengefasst, was ich schon die ganze Zeit sage und was an und für sich wohl auch der Meinung der Masse entspricht: das Aufteilen von Hollywood-Blockbustern in zwei finale Teile ist reine Geldmacherei.

Auf den Punkt gebracht, bedeutet es in diesen Fällen in der Regel, dass der Kinobesucher mit einem Film, einem Teil 1, abgespeist wird, dessen einziger Sinn darin besteht, die Zuschauer auf das große Finale vorzubereiten – das dann in Teil 2 folgen wird. Die Folge sind Szenen, auf Überlänge gezogen, in denen eigentlich jeder Haupt- und Nebendarsteller die Chance bekommt, in langgezogenen Dialogen, nochmals seine Motivationen, Bedenken, Ängste, etc etc en detail kundzutun.

Filmkritik “Joe – Die Rache ist sein” (DVD)

Veröffentlicht am 10.11.14 von Filmfreek in Filmkritik, Filmkritik J-P

Joe Die Rache ist sein

Joe Die Rache ist sein


Nicolas Cage hatte die letzten Jahre über gut zu tun. Zu Beginn stand dies definitiv in direktem Zusammenhang mit seinen finanziellen Schwierigkeiten. Ob dies immer noch gilt, kann ich nur schlecht beurteilen. Fakt ist, dass seine Filmprojektauswahl darunter ein wenig gelitten hat und viele seiner Filme erst gar keinen deutschen Kinostart erhalten haben, sondern als Direct-to-DVD Veröffentlichungen über den großen Teich kamen.

Nun feierte sein neuster Streifen, „Joe – Die Rache ist sein“, am 23.10.2014 seinen DVD und Blu-ray Start. Auch dies ist wieder eine Heimkinoproduktion, zumindest für den deutschen Markt, aber wenn man der Presse Glauben schenken darf, ist dieser Film wohl eher eine kleine Perle.

Drei Frauen auf dem Weg nach Kroatien: „Unterwegs mit Elsa“

Veröffentlicht am 30.10.14 von Filmfreek in Sonstiges

[Gastbeitrag]
Liebhaber der kroatischen Landschaft, Roadmovie-Fans und nicht zuletzt diejenigen, die an eine lange Liebe glauben, kommen beim Fernsehfilm „Unterwegs mit Elsa“ garantiert auf ihre Kosten. Die deutsche Produktion von 2012 ist ein klassisches Roadmovie, das sich um die für uns alle so existenziellen Themen wie Familie, Liebe und Sterblichkeit dreht und eigentlich darüber noch hinaus geht. Eine Geschichte über die ewige Liebe, eingebettet in wunderschöne Landschaften des Balkans.

Drei Generationen von Schauspielerinnen machen den Film zu einem absoluten Highlight. „Unterwegs mit Elsa“ spielt hauptschlich in Kroatien, idyllische Fischerdörfer wie Rovinj und Lovran sind unter anderem die Kulisse zum Einblick in die malerische kroatische Inselwelt einblicken.

Anomaly - Jede Minute zählt

Anomaly – Jede Minute zählt


Ok, die erste Falle in die ich getappt bin: mit absoluter Überzeugung, dass Matt Bomer die Hauptrolle inne hat, habe ich mir „Anomaly – Jede Minute zählt“ bestellt. Zugegeben, so ganz genau habe ich mir das Cover nicht angeguckt und wirklich informiert hatte ich mich auch nicht. Daher bin ich ja schon ein wenig selbst schuld. Aber so abwegig ist diese Verwechslung zwischen Ian Somerhalder und Matt Bomer, basierend auf einem flüchtigen Blick auf das Filmcover, doch gar nicht, oder?!
Die zweite Falle bezieht sich dann eher auf eine verkaufsfördernde Marketing-Entscheidung, denn das Cover zeigt nicht unbedingt den Hauptdarsteller des Films.

Ohne Erinnerung was zuvor geschah erwacht der Ex-Soldat Ryan im dunklen Laderaum eines Transporters. Neben ihm, ein geknebelter Junge, der behauptet entführt worden zu sein. Stück für Stück weist alles darauf hin, dass Ryan selbst an der Entführung beteiligt war. Doch das ist erst der Anfang einer Reihe von unerklärlichen Ereignissen.

Lone Survivor

Lone Survivor


Kriegsfilme, Anti-Kriegsfilme oder Krieg thematisierende Filme überhaupt sind einfach so ne Sache. Zunächst einmal sind diese alles andere als Mainstream. Man muss es schon mögen, beziehungsweise ein gewisses Interesse an der Thematik haben. Darüber hinaus sollte man nicht zu zart besaitet sein, was wir spätestens seit der Eröffnungssequenz von „Der Soldat James Ryan“ gelernt haben. Und zuletzt ist es einfach grundsätzlich schwierig einen Film mit solch einem Thema als „gut“ zu bezeichnen.

Lone Survivor“ hält sich im Trailer was den blutigen Aspekt angeht noch stark zurück. Man sollte sich jedoch absolut auf gnadenlose Feindkontakte und halsbrecherische Action einstellen.

Eine weitere große Entscheidung für die Verleihung der Oscars 2015 ist in den letzten Tagen gefällt worden. Schauspieler Neil Patrick Harris wurde die große Ehre zuteil, als Moderator durch den Abend der Academy Awards zu führen. Sein erster Einsatz als Oscar-Host bisher. Eine, wie ich finde, sehr gute und längst überfällige Entscheidung. Nachdem die Oscar- Verleihungen der vergangenen Jahre ein wenig geschwächelt habe, erhoffe ich mir nun für das kommende Jahr eine richtig gute Unterhaltungsshow.