Filmkritik “Transcendence” (DVD)

Veröffentlicht am 19.09.14 von Filmfreek in Filmkritik, Filmkritik Q-Z
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Transcendence

Transcendence


Transcendence“ wird vielerorts als Johnny Depps aktueller Tiefpunkt bezeichnet. Ich kann es auf gewisse Weise nachvollziehen, sehe es jedoch bei weitem nicht so dramatisch. Ist es doch im Kern ein gutes Zeichen, den Charaktermimen endlich mal wieder in einer Rolle zu sehen, die nicht im entferntesten an den tuffigen Piraten aus “Fluch der Karibik” erinnert.
Denn selbst seine Rollen als Vampir in „Dark Shadows“ und Indianer in „Lone Ranger“ schienen wie eine Variation seiner Jack Sparrow- Darbietung.

Dr. Will Caster widmet sein gesamten Leben der künstlichen Intelligenz. Seine Forschungen auf diesem Gebiet gipfeln in einem Selbstversuch, als nach einem Mordanschlag sein Bewusstsein von seiner Frau und seinem besten Freund digitalisiert wird. Doch das Projekt nimmt sehr schnell Ausmaße an, mit denen niemand gerechnet hätte. Wie viel von Will Caster steckt tatsächlich noch in dieser digitalen Kopie?

Schossgebete

Schossgebete


Zum Kinostart von “Schossgebete” wurde ich zusammen mit 3 weiteren Bloggern eingeladen, ein Blog-übergreifendes Interview mit dem Regisseur Sönke Wortmann und der Hauptdarstellerin Lavinia Wilson zu führen.

Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Charlotte Roche kommt am 18.09.2014 in die deutschen Kinos und ist Sönke Wortmanns insgesamt 21. Regiearbeit. Bekannt wurde der deutsche Regisseur durch erfolgreiche Filme wie „Kleine Haie“, „Der bewegte Mann“, „Das Wunder von Bern“ oder die Doku „Deutschland. Ein Sommermärchen“. Nun legt er mit “Schossgebete” eine facettenreiche Komödie vor.

Love is in the Air

Love is in the Air


Ich weiß nicht genau wie es kommt, aber in letzter Zeit, habe ich verhältnismäßig viele europäische Filme gesehen. Meist handelte es sich um Liebeskömodien und -dramen und in ebene diese Kategorie fällt auch „Love is in the Air“, mit Ludivine Sagnier und Nicolas Bedos. Im Trailer kommt der Film so richtig locker-leicht daher und unterscheidet sich vor allem durch das Setting vom Rest des Genres.

Ähnlich zu Liam Neeson, der sich zuletzt in “Non-Stop” mit Terroristen an Board eines Flugzeuges auseinandersetzen musste, sieht sich Nicolas Bedos, eingepfercht in einem Flugzeug mit einer Ex konfrontiert.

Filmkritik “Non-Stop” (DVD)

Veröffentlicht am 12.09.14 von Filmfreek in Filmkritik, Filmkritik J-P
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Non-Stop

Non-Stop


Schon bei seinen letzten Filmen, hat es den Anschein gemacht, als hätte Liam Neeson vorerst seinen aktuellen Rollentyp gefunden. Doch nicht nur scheinen diese Rollen ihm selbst Spaß zu machen, sondern sie liegen ihm auch und repräsentieren das, was das Publikum von ihm sehen will. Ich weiß nicht, ob es nur an mir liegt, aber ein wenig erinnern die Rollen an die Steven Seagal-sche Paraderolle aus den 90er Jahren.

Von “96 Hours”, mit dem alles begann, bis “Unknown Identity” bis hin zum aktuellen “Non-Stop“, lassen sich die Ähnlichkeiten nicht verleugnen. Variation findet wenn dann im Detail der Charaktere und bei den Settings statt.

Beziehungsweise New York

Beziehungsweise New York


Nach „Barcelona für ein Jahr“ (2002 – Originaltitel „L’auberge espagnole“) und „L’Auberge espagnole – Wiedersehen in St. Petersburg“ (2005 – Originaltitel „Les poupées russes“), ist „Beziehungsweise New York“ (Originaltitel: „Casse-tête chinois“) das dritte Abenteuer Rund um die Clique Xavier, William, Wende, Martine und Isabelle. Auch wenn hier die Titel nicht danach klingen, aber es handelt sich tatsächlich um eine aufeinander aufbauende Filmreihe. Tja, das alles hab ich erst herausgefunden NACHDEM ich „Beziehungsweise New York“ gesehen habe. Daher an dieser Stelle dieser kleine aber durchaus wichtige Hinweis.

“Beziehungsweise New York” hatte seinen DVD und Blu-ray Start am 01.09.2014 und ist seit dem auch als Video in Demand verfügbar.

The Amazing Spider-Man 2

The Amazing Spider-Man 2


Auch nach Teil 2 ist mir immer noch recht unklar, warum dieser Reboot nötig war. Mal abgesehen davon, dass Andrew Garfield mir in dieser Rolle immer noch nicht gefällt, hat die Neuauflage der “Spider-Man”- Reihe einfach nicht viele neue Ansätze zu bieten – wenn man mal von der nun angewandten 3D- Technik absieht.
Klar man hat sich andere Schwerpunkte aus dem “Spider-Man” Universum herausgesucht, aber einen Reboot rechtfertigt dies immer noch nicht.

War es vielleicht der Gedanke, dass man ohne den Hauptdarsteller und Regisseur keine sinnvollen Fortsetzungen drehen kann und somit eben von vorne gestartet werden musste? Mit einer neuen Crew und neuer Besetzung. In der Hoffnung, dass es dieses Mal anders läuft, aber dennoch mit der Gefahr im Nacken, dass auch hier wieder nach zwei Fortsetzungen Schluss ist, da sich für die Stars andere, spannendere Projekte ergeben.
Da ich schon eine gewisse Schwäche für Blockbuster habe, kam ich auch um diesen Film nicht herum.